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Nach einer Meldung der JUNGEN FREIHEIT fordert nun gar der ehemalige Schweizer Bundesrat und Vizepräsident der Schweizer Volkspartei (SVP), Christoph Blocher ein Ende deutscher Zahlungen im Zusammenhang mit der Griechenland-Pleite:
„Man kann die Reaktionen nachvollziehen: Der deutsche Arbeiter muß zahlen, während viele Griechen mit 55 und übersetzten Renten in die Pension gehen und Dolce Vita pflegen“
„Nach dem Krieg durfte man nicht Deutscher sein, also war man Europäer“
Die Deutschen fühlten sich zu Recht ausgenutzt und könnten einem leidtun.
„Nach dem Krieg durfte man nicht Deutscher sein, also war man Europäer. Die EU wurde so eine Art Ersatzidentität“,
kritisierte der SVP-Politiker.
Die anderen Länder der EU forderten stets, daß die Deutschen zahlen müßten und hielten ihnen stillschweigend den verlorenen Krieg vor. Mittlerweile lebten in der Bundesrepublik aber Generationen, die weder einen Krieg angefangen noch verloren hätten. „Irgendwann muß das aufhören“, forderte Blocher
ZÜRICH – Es ging hoch zu und her gestern Abend in der Arena. Die Nationalräte Oskar Freysinger (SVP) und Gerhard Pfister (CVP) nahmen den Fundamentalisten Nicolas Blancho in die Mangel.
Ist Frauen schlagen ein Menschenrecht? Ja, zumindest wenn es nach den religiös-kulturellen Auslegung von Nicolas Blacho (links im Bild), Präsident des Islamischen Zentralrats der Schweiz (IZRS), geht. Genau diese Ansichten brachten gestern Abend SVP-Nationalrat Oskar Freysinger in der von Reto Brennwald moderierten Arena fast zur Weissglut. Denn Blancho beteurte immer wieder, dass «wir uns an das Recht» hier in der Schweiz halten. Ohne Beispiele zu nennen.
Den Tatbeweis blieb Blancho der Schweizer Gesellschaft laut CVP-Nationalrat Gerhard Pfister, im Publikum, schuldig. Blancho und seine IZRS müssten sich offen von Werten distanzieren, die dem Schweizer Rechtsstaat zuwider laufen. Der Koran als politisch-religiöses System sei nicht mit dem Schweizer Recht vereinbar. Nicht in der Auslegung, wie es Blancho predigt.«Distanzieren Sie sich!»
«Distanzieren Sie sich von Steinigungen, Frauenbeschneidungen und allem weiterem, das in einem Rechtsstaat nicht zu suchen hat», rief ihm Pfister zu. «Distanzieren Sie sich!» Freysinger ergänzte: «Sagen Sie es jetzt, Herr Blancho, sagen Sie, dass Sie sich von Frauenbeschneidungen distanzieren.» Blancho, stets bedacht um moderate, ausweichende Antworten, war in Bedrängnis. Er wich aus und versteigerte sich in einem kurzen Moment der Unachtsamkeit zur Aussage: «Frauen schlagen gehört unter die Glaubensfreiheit»….
Blancho: «Wir sind der Auffassung, dass es in einem demokratischen Staat nichts geben soll, was die Ausübung des Kultus einschränkt.» Er werde versuchen, gegen die Regel vorzugehen. Einen Richterspruch würde er akzeptieren, so Blancho. Dann der entlarvende Nachschub von ihm: «Dann müssten wir halt einen anderen Weg finden.»
Quelle: Blick.ch
Eine Dokumentation des Schweizer Fernsehens über Freitagspredigten in fünf arabischen Moscheen sorgt für Aufregung. In drei dieser Moscheen seien «ideologisch heikle» Worte gefallen, schreibt das Fernsehen zur Sendung. In Basel will die SVP gegen einen Imam klagen. Dieser fühlt sich falsch verstanden und weist die Vorwürfe zurück.
Das Schweizer Fernsehen hat fünf Moscheen besucht, nahm die Freitagspredigt auf und liess diese übersetzen. Aus den Texten gehe hervor, dass in Genf ein Imam gegen die Dekadenz des Westens gepredigt habe, schreibt das Fernsehen. In Biel verglich ein Prediger die aktuelle Situation der Schweizer Muslime mit jener von Muslimen in Palästina und Afghanistan und in Basel bezeichnete ein Imam Andersgläubige als «niedriger als das gläubige Tier».
Heikle Worte
«In dieser Gesellschaft beschimpft man Leute mit islamischen Kleidern, welche die Reize bedecken», zitiert das Fernsehen den Marrokaner Youssef Ibram, Imam an der Moschee der saudi-arabischen Botschaft in Genf, aus einem Freitagsgebet für Diplomaten. Leichte Bekleidung und die Tendenz, sich immer mehr zu entblössen, würden aber als Ausdruck der Aufklärung und Zivilisation gesehen. «Wenn du deine Blicke nicht senkst, wirst du zum Anhänger von Satan», habe Ibram erklärt. Dieser habe vor sechs Jahren unter Druck die arabische Zayed Moschee in Zürich verlassen müssen, weil er die Steinigung als Teil der islamischen Rechtsordnung Scharia gutgeheissen habe. Später präzisierte er, die Scharia gelte nicht in der Schweiz.
Der Imam der Rahman-Moschee in Biel wird mit den Worten zitiert: «Vor einigen Jahren glaubten wir Muslime in Europa und Amerika, friedlich und sicher zu leben. Uns würde nicht passieren, was den islamischen Gesellschaften in Palästina, Irak und Afghanistan passiert. Jetzt aber sind wir Muslime in der Schweiz einer Hetz-Kampagne ausgesetzt.»
In der arabischen Ar-Rahma-Moschee in Basel erklärte Imam Ridha Ammari: «Ohne die Botschaft Mohammeds anzuerkennen, ist die ganze Menschheit auf dem Irrweg. Sie ist niedriger als ein Tier. Der Mensch, der Allah mit Absicht nicht anerkennt, ist niedriger als das gläubige Tier.»
Klage in Basel
Der Basler Imam verbreitet nach Auffassung von Alexander Gröflin, Präsident der Jungen SVP Basel-Stadt «rassistisches Gedankengut». Aus diesem Grund will die Partei den gebürtigen Tunesier, der mit seiner Familie seit zwanzig Jahren in der Schweiz lebt, anklagen.
Der Imam bestätigte gegenüber der Boulevardzeitung «Blick», dass er die Predigt gehalten habe, sagte aber: «Es stimmt nicht, dass ich Andersgläubige als ‘niedriger als Tiere’ bezeichnet habe. Das ist einfach falsch – vielleicht war es ja ein Missverständnis. Anders kann ich mir das nicht erklären.» Es gebe viele Zeugen, die an diesem Freitag in der Moschee waren. Sie alle können bezeugen, «dass die Koranstelle im Film nicht richtig wiedergegeben worden ist».
Neben Ammari will die SVP den Sekretär des Basler Vereins Ar-Rhama, Aziz Osmanoglu, anzeigen. Er habe im Fernsehen die Einführung der Scharia gefordert. Osmanoglu wehrt sich. «Dieser Film hat alles kaputt gemacht. SF hat ihn so geschnitten, dass wir Muslime wie Extremisten daherkommen.» Er habe nie die Einführung der Scharia in der Schweiz gefordert. «Ich bin aber der Meinung, es wäre gut fürs Schweizer Volk, wenn einige Gesetze der Scharia eingeführt würden. Das Verbot von Alkohol etwa. Es gibt schon zu viele Alkoholiker hier.»
«Wir halten daran fest, dass der Imam diesen Vergleich so geäussert hat», erklärte Christoph Müller, DOK-Redaktionsleiter beim Schweizer Fernsehen SF, gegenüber der Boulevardzeitung. «Diese Stelle entspricht einer Koran-Sure. Der Imam hat sie so rezitiert und für sich stehen lassen. Ohne eine Einordnung oder Relativierung irgendwelcher Art.»
Auch bezüglich Osmanoglu beharrt das Schweizer Fernsehen auf seiner Position: «Aziz Osmanoglu hat seine ganzen Aussagen abgenommen. Das heisst, er konnte alle Teile des Films sehen, in denen er spricht, bevor die Aufnahmen letzte Woche im Fernsehen liefen», sagt Müller. «Er hat alles gesehen und abgesegnet: Auch jene Stelle, in der er sagt, er hoffe auf die Einführung der Scharia.»
Der Koran und die Ungläubigen
Aziz Osmanoglu, Sekretär des Verein Ar-Rhama, der die Moschee führt, erklärte gegenüber der Basler Zeitung, dass der Prediger falsch interpretiert worden sei. Er weist auf Probleme bei Übersetzungen aus dem Arabischen hin. Nun wird ein Gericht befinden müssen, was in der Moschee wirklicht gesagt worden ist.
Ridha Ammari bezog sich mit seinen Worten auf den Koran. Dort heisst es in der Sure 8.55: «Wahrlich, schlimmer als das Vieh sind bei Allah jene, die ungläubig sind und nicht glauben werden.» Und die Sure 7.179 hält fest: «Sie haben Herzen, mit denen sie nicht begreifen, und sie haben Augen, mit denen sie nicht sehen, und sie haben Ohren, mit denen sie nicht hören; sie sind wie das Vieh; nein, sie irren noch eher (vom Weg) ab.» Je nach Übersetzung dürfen diese Verse eine leicht veränderte Aussage haben.
Legitime Klage
Der Basler Regierungspräsident Guy Morin bezeichnete am Mittwoch gegenüber dem Regionaljournal von Radio DRS die Klage als legitim. Jede Form von Diskriminierung im Namen der Religion sei falsch.
Neben der Basler Staatanwaltschaft beschäftigt sich auch die Fachstelle für Gleichstellung und Integration mit der Sache. Die Koordinatorin für Religionsfragen, Lilo Roost Vischer, erklärte gegenüber der Basler Zeitung, Predigten dürften nicht diskriminierend sein.
Quelle: Kipa
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