Der türkische Botschafter in Berlin Ali Ahmet Acet bemängelt zuviel Integrationsbereitschaft bei seinen Landsleuten. Seiner Ansicht nach, seien die in Deutschland lebenden Türken zu brav, zu leise und zu angepasst. In einem Interview mit der türkischen Tageszeitung Sabah fordert er die Türken auf, sich gegen Deutschland zu wehren.

acet“Wenn das Kind nicht weint, so wird es auch nicht gestillt”, so der türkische Botschafter. “Und unsere Türken hier weinen nicht genug.” Unmissverständlich fordert er von seinen Landsleuten mehr Geschlossenheit. Sie sollen häufiger demonstrieren und auch öfters vor Gericht ziehen. Er lobte das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, in dem einem türkischen Schüler ein eigener Gebetsraum an seinem Gymnasium zugesprochen wurde. Auf die gleiche Weise sollte man Türkischunterricht an allen deutschen Schulen erstreiten.

Des Weiteren legte er allen in Deutschland lebenden Muslimen nahe, so schnell, wie möglich die deutsche Sprache zu erlernen. Im Vordergrund dieses Ansinnens stehen aber keineswegs bessere Integrationsmöglichkeiten: “nur, wer die Sprache hinreichend gut beherrscht, kann sich vor Gericht erfolgreich wehren”. Empört zeigte sich Acet über Türken, die besser deutsch als türkisch sprechen. “Diese Türken verleugnen vollständig ihre Herkunft und ihre Tradition.”

Auch bemängelte Acet, dass es nach den umstrittenen Äußerungen des Bundesbankvorstands Thilo Sarrazin zu keinem Aufschrei unter den Muslimen gekommen ist. Dieser hatte im September öffentlich geäußert: “Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert.” Gerade einmal neun Türken hätten vor der Bundesbank demonstriert, beklagte Acet. “Richtig empört über Sarrazins unakzeptablen Bemerkungen waren nur die Deutschen”.

Quelle: NadT

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SarrazinDer  Bundesbank-Vorstand und Berliner Ex-Finanzsenator, Thilo Sarrazin (65), kritisiert in seinem neuen Buch scharf die deutsche Sozial-, Bildungs- und Einwanderungspolitik. "In Deutschland arbeitet ein Heer von Integrationsbeauftragten, Islamforschern, Soziologen, Politologen, Verbandsvertretern und eine Schar von naiven Politikern Hand in Hand und intensiv an Verharmlosung, Selbsttäuschung und Problemleugnung", heißt es in einem Vorabdruck im "Spiegel". Das Buch erscheint am 30. August mit dem Titel "Deutschland schafft sich ab. Wie wir unser Land aufs Spiel setzen".

Ein Teil der Deutschen, auch der Elite, habe das Problem noch gar nicht verstanden. Die staatliche Migrationspolitik in Europa sei überwiegend unhistorisch, naiv und opportunistisch. Er wolle nicht, "dass wir zu Fremden im eigenen Land werden", schreibt Sarrazin. Und weiter: "Ich möchte nicht, dass das Land meiner Enkel und Urenkel zu großen Teilen muslimisch ist, dass dort über weite Strecken Türkisch und Arabisch gesprochen wird, die Frauen ein Kopftuch tragen und der Tagesrhythmus vom Ruf der Muezzine bestimmt wird."

Im Grunde bedürfe es keiner großen Anstrengungen, damit die Integration der Muslime gelinge, meint Sarrazin. "Es reicht aus, dass Muslime unsere Gesetze beachten, ihre Frauen nicht unterdrücken, Zwangsheiraten abschaffen, ihre Jugendlichen an Gewalttätigkeiten hindern und für ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen."

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TürkenTürken in Deutschland, das ist eines der Hauptproblemefelder unserer Zeit! “Wir haben ein Türkenproblem” sagte schon Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Schauen Sie sich die folgenden Videos an und urteilen Sie selber: 

 

 

 

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