Rene Stadtkewitz (ehemals CDU) wurde heute erwartungsgemäß aus der Fraktion der Berliner CDU ausgeschlossen.
Die Reaktion, die sich viele seit langem erhofft hatten, folgte auf dem Fuße: Stadtkewitz verlautbarte gegenüber dem Internetportal PI-NEWS, dass er am Freitag eine Pressekonferenz zur Gründung einer neuen, unverbrauchten, deutschlandweiten Rechtspartei einberufen habe.
Diese Absicht ging bereits aus mehreren Pressemitteilungen des mutigen Islamkritikers hervor und wurde nach eigenen Angaben auch kurz vor dem Ausschluss aus der Fraktion der CDU-Spitze so mitgeteilt.
Da momentan noch keine Informationen verfügbar sind, lässt sich über das inhaltliche Profil und natürlich die personale Ausstattung der neuen Partei nur spekulieren. Eines steht jedoch fest: Stadtkewitz hat von Anfang an gegenüber den kleinen Rechtsparteien Distanz gewahrt, um seine Reputation nicht aufs Spiel zu setzen. Er hat die Möglichkeit einer Parteigründung mehr als kritisch betrachtet, wohl wissend, dass rechtspopulistische Formationen von Republikaner bis Schill in der Regel am Personal gescheitert sind. Jahrelang stand er einer neuen Partei skeptisch gegenüber und nun will gerade er diesen Schritt gehen: Offensichtlich hat Stadtkewitz prominente Fürsprecher für seine Partei gefunden.
Am 2. Oktober wird er zusammen mit Geert Wilders in Berlin eine Saalveranstaltung durchführen, um den nötigen Auftrieb für sein neues Bündnis zu erhalten.
GESAMTRECHTS wird zunächst gelassen abwarten, was die Pressekonferenz am Freitag ans Licht bringen wird. Eine Stadtkewitz-Partei kann nur dann Erfolg haben, wenn sie bundesweit bekannte, renommierte Persönlichkeiten aufweisen kann und finanziell entsprechend ausgestattet ist. All diese Fragen sind momentan noch ungeklärt.
Quelle: GESAMMTRECHTS
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