westerplatteIm Juni 1939 erklärte Marschall Rydz-Smigly vor polnischen Offizieren: “Polen will den Krieg mit Deutschland und Deutschland wird ihn nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte.”

Am 1.9.2009 reiste unsere Kanzlerin nach Polen. Sie hat dort wahrheitswidrig die deutsche Alleinschuld heraufbeschworen und die ebenso wahrheitswidrige Opferrolle der Polen bestätigt. Gesine Schwan tönte: Polen muß sich nicht entschuldigen. Durch Verdringen und Leugnen der unleugbaren historischen Fakten wird es keine Versöhnung geben. Unerträglich ist, wenn deutsche Politiker die Verbrechen an Deutschen rechtfertigen, verharmlosen oder billigen. Um der Argumentation Redlichkeit zu verleihen, darf man nicht ausschließlich den Blick auf 1939 richten, man muß 1918 beginnen, denn nur so kann historisch korrekt diskutiert werden!

Wußten Sie…

daß am 5. November 1916 Deutschland Geburtshilfe leistete bei der Gründung eines selbständigen Polen (nach 120 Jahren)? Aus „Dankbarkeit” besetzte Polen schon ab November 1918 die deutsche Provinz Posen und Westpreußen bis hoch zur Ostseehalbinsel Hela. Es entstand der sog. Polnische Korridor.

daß Polen 1918 die ersten europäischen KZ’s gründete und daß es ab 1944 für Deutsche imaltpolnischen und im Oder-Neiße-Gebiet 1256 polnische Konzentrationslager gab?

daß Polen seit 1918 alle Hebel ansetzte, die zu 97 Prozent von Deutschen bewohnte Stadt Danzig zu annektieren? Und im Sommer 1939 in Danzig zunehmend provozierte, die Wirtschaft strangulierte und die Deutschen terrorisierte?

daß Polen mit keinem seiner Nachbarn in Frieden lebte (außer mit Lettland und Rumänien)?

daß die Hansestadt Danzig am 15. November 1920 nach dem Beschluß der Siegermächte ohne Volksabstimmung vom Deutschen Reich getrennt worden ist und daß die Bürger Danzigs die deutsche Staatsbürgerschaft verloren haben?

daß Polen ab 1920 schwere Menschenrechtsverletzungen an den 11 Millionen Menschen der nichtpolnischen Minderheiten (Deutsche, Juden, Ukrainer, Weißrussen) im Vielvölkerstaat begangen hat?

daß man in Posen 1921 auf Plakaten und Flugblättern lesen konnte: „Wer noch im Juli 1921 da ist von dem deutschen Gesindel, wird ohne Ausnahme niedergemacht. Jetzt kommt ihr alle dran… alle Ärzte, Pastoren, Rechtsanwälte, Doniänenpächter, Ansiedler, Besitzer aller Art, wer Deutscher oder Jude ist.”

daß am 10. April 1923 der polnische Ministerpräsident Sikorski feststellte, daß „die deutsche Gefahr” nicht eher beseitigt sei, als bis alles deutsche Land in polnische Hände übergegangen sei?

daß am 9. Oktober 1925 in der GAZETA GDANSK zu lesen war: „Polen muß darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne ganz Ostpreußen nicht existieren kann. Wir müssen jetzt in Locarno fordern, daß ganz Ostpreußen liquidiert wird.

daß 1930 die Pilsudski-nahe Zeitschrift MOCARSTWOWIEC schrieb: „Wir sind uns bewußt, daß Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen. Es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg gegen Deutschland überraschen.”

daß am 14. Dezember 1931 der englische MANCHESTER GUARDIAN die polnische Nationalitätenpolitik als eine „Hölle” beschreibt?

daß in „Nation”, einer der bedeutendsten Zeitschriften der USA, am 2. April 1938 William Zuckermann (selbst Jude) schrieb: „In den letzten Jahren haben die Juden in Polen beinahe ständige körperliche Angriffe und Pogrome erdulden müssen…Dieser Ausbruch antisemitischer Bestialität findet nicht seinesgleichen in Europa, nicht einmal im Nazideutschland…”

daß am 15. Juni 1932 Lord Noel-Buxton berichtet hat? …„.Aus dem Korridor und aus Posen sind bereits nicht weniger als 1 Million Deutsche seit der Annexion abgewandert, weil sie die Bedingungendort unerträglich finden.”

daß Polen unter Pilsudski ab Februar 1933(!) drei Versuche unternahm, Frankreich zu einem gemeinsam Angriffskrieg gegen Deutschland zu bewegen?

daß Polen Ausschreitungen gegen Deutsche ab Mai 1939 erneut forcierte? Auf dem Lande wurden deutsche Höfe in großer Zahl von Polen angezündet, die Bauern weggetrieben, Menschen in den Städten verprügelt, in Einzelfällen totgeschlagen.

daß am 13./14. Mai 1939 in Tomaschow (42.000 EW) die Polen alle 3.000 Volksdeutschen aus den Fabriken, deutschen Geschäften und Handelsbetrieben jagten und ihre Wohnungen demolierten.

daß die polnische Wochenzeitschrift NAROD W WALCE (Volk im Krieg) am 20. Juli 1939 forderte: „Danzig muß polnisch bleiben und Deutschland muß gezwungen werden, den ostpreußischen Raum ohne Bevölkerung an Polen abzutreten.”

daß die Deutsche Reichsregierung im Sommer 1939 Auffanglager einrichten muß, um des Stromes deutscher Flüchtlinge aus Polen Herr zu werden?

daß auf die Teilmobilmachung am 30.8.1939 die Generalmobilmachung folgte, was damals einer Kriegserklärung gleichkam.

daß in der heutigen Zeit die Polen bei der Aufrechnung ihrer Opferzahlen die von ihnen um Haus, Hof und Leben gebrachten vertriebenen Ostdeutschen hinzuzählen?

Eine juristische und moralische Aufarbeitung dieser Jahre vor dem zweiten Weltkrieg hat es bis heute nicht gegeben. Es darf nicht verschwiegen werden, was von 1918 bis 1939 in und durch Polen geschehen ist. Der Wille zur Vertreibung hat in Polen lange vor Hitler begonnen. Nach dem Völkerrecht ist Vertreibung verboten. Dieses Verbrechen wurde von den Polen begangen. Sie waren die Täter, da führt kein Weg vorbei.

Im April 1950 stellte Senator William Langer vor dem US-Senat fest: “Die Massenvertreibung isi eines der größten Verbrechen, an welchem wir direkt Anteil haben… In der gesamten Geschichte findet sich nirgends ein so scheußliches Verbrechen aufgezeichnet wie in den Berichten über die Begebenheiten in Ost- und Mitteleuropa. Schon 15 bis 20 Millionen wurden von den Stätten ihrei Vorfahren entwurzelt, in die Qual einer lebendigen Hölle geworfen oder wie Vieh über die Verwüstungen Osteuropas getrieben. Frauen und Kinder, Alte und Hilflose, Unschuldige und Schuldige wurden Greueltaten ausgesetzt, die noch von niemandem übertroffen wurden.”

V.i.S.d.P. Gigi Romeiser * 63477 Maintal *Berliner Str. 23

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Die deutsch-sowjetische Verständigung 1939

Hitler-StalinAls Warschau den antideutschen Kriegspakt zwischen London, Moskau und Paris aus Angst vor der Sowjetunion verhindert, nutzt Berlin die unvorhergesehene Chance und bietet Moskau Gespräche zur Verständigung an. Am 4. August 1939 gibt der sowjetische Außenminister Molotow dem deutschen Botschafter Graf von der Schulenburg eine Audienz. Der Graf nutzt die Gelegenheit, Molotow dreierlei zu sagen. Erstens daß es aus deutscher Sicht keine territorialen Interessengegensätze zwischen der Sowjetunion und Deutschland gäbe, zweitens, daß man in Berlin gedenke, die Integrität der Baltenstaaten weiterhin zu respektieren, und drittens, daß man hoffe, die deutschen Forderungen an die Polen auf dem Verhandlungswege durchzusetzen. Sei dies nicht möglich, so sei man in Berlin bereit, bei einer gewaltsamen Lösung die Interessen der Sowjetunion zu wahren.

Die deutsch-sowjetischen Verhandlungen 1939

Am 15. August, dem zweiten Tag der noch laufenden britisch-französisch-russischen Verhandlungen, beginnen in Moskau deutsch-sowjetische Gespräche. Außenminister Molotow gibt dem Grafen gegenüber zu erkennen, woran die Sowjets Interesse haben. Das sind vier Angelegenheiten. Zuerst hofft man in Moskau auf einen mäßigenden Einfluß Berlins auf Tokio, denn die Sowjetunion und Japan liegen noch im Krieg. Zum zweiten und zum dritten wünscht Molotow einen Nichtangriffspakt und einen Handels- und Kreditvertrag mit Deutschland. Der vierte Wunsch ist offensichtlich eine Täuschung. Molotow fragt, ob Deutschland die Existenz der Baltenstaaten gemeinsam mit der Sowjetunion garantieren wolle. Graf von der Schulenburg berichtet über den Besuch bei Molotow unverzüglich nach Berlin. Bemerkenswert ist, daß er dem Bericht am Tag darauf einen Kurzbrief folgen läßt, in dem er seine Zweifel daran äußert, daß die Sowjets wirklich den Bestand der Baltenstaaten gemeinsam mit den Deutschen garantieren wollen. Von Ribbentrop sichert den Sowjets einen Nichtangriffspakt für 25 Jahre zu, und stellt in Aussicht, wie ersucht, auf Japan einzuwirken. Wiederum bemerkenswert ist, daß von Ribbentropp bekundet, daß das Deutsche Reich bereit ist, „die baltischen Staaten gemeinsam mit der Sowjetunion zu garantieren.“

Zwei Tage danach, am 17. August, meldet sich der deutsche Botschafter ein zweites Mal bei Molotow und überbringt die Reaktionen aus Berlin. Der sowjetische Außenminister übergibt seinerseits eine schriftliche formulierte Antwort auf die Fragen, die seit Schulenburgs erster Audienz bei ihm im Raume stehen. In dieser Antwortnote sind noch einmal die Wünsche nach einem Handels- und Kreditabkommen und einem Nichtangriffspakt genannt. Des weiteren räumt Molotow in diesem Schreiben ein, daß die Sowjetunion infolge der sowjetfeindlichen Haltung Deutschlands gezwungen gewesen sei,

„erste Maßnahmen zur Vorbereitung einer Abwehrfront gegen eine mögliche Aggression auf die Sowjetunion von Seiten Deutschlands zu ergreifen.“

Damit sind zweifelsohne die vor drei Tagen den Briten und Franzosen vorgeschlagenen Angriffe gegen Ostpreußen und Schlesien gemeint. Der Brief setzt fort:

„… daß die Sowjetregierung niemals irgendwelche aggressiven Absichten gegen Deutschland gehabt hat. …

Das geheime deutsch-sowjetische Zusatzprotokoll vom 23. August 1939

Statt der bisher stets erwähnten Absicht, den Bestand der Baltenrepubliken gemeinsam mit dem Deutschen Reich zu garantieren, schlägt Molotow nun ein „spezielles Protokoll“ vor, „das einen integrierenden Bestandteil des Paktes bildet.“ Da in dem Schreiben Molotows nichts zum Inhalt dieses Protokolls gesagt wird, fragt von der Schulenburg sofort, was denn mit dem Protokoll vereinbart werden solle. Molotow gibt dazu keine Antwort, doch – wie man heute weiß.-  ist aus dem „speziellen Protokoll“ schon eine Woche später das „geheime Zusatzprotokoll“ geworden, mit dem die deutsche Reichsregierung anerkennt, daß Ostpolen, Bessarabien, Finnland und die Baltenstaaten zur Interessensphäre der Sowjetunion gehören. So haben die Sowjets ihre Nägel für den Hitler-Stalin-Pakt vom 24. August schon einge-schlagen, als sie am gleichen Ort noch mit den Briten und Franzosen über einen Krieg mit Deutschland sprechen.

Außenminister von Ribbentrop schreibt am 18. August noch einmal, daß die Reichsregierung mit der „Garantierung der baltischen Staaten“ einverstanden ist.

Am 19. August teilen die englische und die französische Regierung der sowjetischen mit, daß sie ihren schon ausgehandelten Vertrag aufgrund des Einspruchs der polnischen Regierung nicht unterzeichnen werden. Damit steht Rußlands Seitenwechsel nichts mehr im Weg. Der deutsche Botschafter wird erneut zu Molotow bestellt. Der überreicht ihm einen Textentwurf für den Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffspakt. Der Vertragstext enthält noch nicht das Zusatzprotokoll, doch er endet mit dem Satz:

Der gegenwärtige Pakt ist nur bei gleichzeitiger Unterzeichnung eines besonderen Protokolls über die Punkte, an denen die vertragsschließenden Teile auf dem Gebiet der auswärtigen Politik interessiert sind, gültig.“

Die „Katze“ mit den Baltenländern ist damit nach wie vor nicht „aus dem Sack“.

Nun folgt Zug auf Zug. Hitler – in der Danzig-Krise unter Zeitdruck – schaut nur auf den Nichtangriffspakt mit Stalin, von dem er hofft, daß er die Polen, Briten und Franzosen zu einem Nachgeben beim Danzig-Korridor-Problem bewegt. Er schaut nicht auf das Zusatzprotokoll, von dem er immer noch nicht weiß, was die Sowjets da hinein verpacken werden. Hitler telegraphiert am 20. August mit Stalin und teilt mit, daß er den Entwurf des Nichtangriffspaktes akzeptiert. Am 21. August dankt Stalin Hitler für das Telegramm und lädt von Ribbentrop für den 23. August nach Moskau ein.

Von Ribbentrop bei Stalin am 23. August 1939

Am 23. August trifft Ribbentrop in Moskau ein. Um 18 Uhr empfangen Stalin und Molotow von Ribbentrop und Graf von der Schulenburg im Kreml. Nach kurzer und höflicher Begrüßung kommt man schnell zur Sache. Der Nichtangriffspakt, auf den man sich bald einigt, entspricht fast ganz dem russischen Entwurf, bis auf den Punkt, daß er für zehn, statt wie von den Sowjets vorgeschlagen fünf Jahre gelten soll. Dann geht es um das von Stalin gewünschte Geheime Zusatzprotokoll. Von Ribbentrop, dem Hitler eine uneingeschränkte Verhandlungsvollmacht mitgegeben hat, ist sich seiner Sache angesichts der Forderungen Stalins nicht ganz sicher. Er bittet gegen 22 Uhr, die Gespräche für kurze Zeit zu unterbrechen, und holt sich telefonisch Hitlers Einverständnis ein.

Der Deutsch-Sowjetische Nichtangriffspakt 1939

Hitler vor die Wahl gestellt, mit Stalins Rückendeckung seine Handlungsfreiheit in der Danzig-Frage zu erhalten, oder ohne Stalin auf Danzig, die exterritorialen Transitwege und den Schutz der deutschen Minderheit in Polen zu verzichten, akzeptiert die Interessensphären-Grenzen, die der Russe fordert. Hitler, der Stalins Forderungen vorher nicht gekannt hat, entscheidet offensichtlich ohne langes Zögern. Kurz nach Mitternacht, am 24. August, werden der Nichtangriffspakt und das Geheime Zusatzprotokoll von Molotow und Ribbentrop unter-schrieben. Die entscheidenden zwei Abschnitte des Zusatzprotokolls lauten:

„1. Für den Fall einer territorial-politischen Umgestaltung in den zu den baltischen Staaten (Finnland, Estland, Lettland, Litauen) gehörenden Gebieten bildet die nördliche Grenze Litauens zugleich die Grenze der Interessensphären Deutschlands und der UdSSR. Hierbei wird das Interesse Litauens am Wilnaer Gebiet beiderseits anerkannt.

2. Für den Fall einer territorial-politischen Umgestaltung der zum polnischen Staate gehörenden Gebiete werden die Interessensphären Deutschlands und der UdSSR ungefähr durch die Linie der Flüsse Narew, Weichsel und San abgegrenzt.

    Die Frage, ob die beiderseitigen Interessen die Erhaltung eines unabhängigen polnischen Staates erwünscht erscheinen lassen und wie dieser Staat abzugrenzen wären, kann endgültig erst im Laufe der weiteren politischen Entwicklung geklärt werden. …“

Die deutsch-sowjetische Einigung, so schnell nach dem Scheitern der französisch-englisch-sowjetischen Verhandlungen, ist ein Schock für London und Paris und doch für Warschau kein Anlaß, in der Danzig-Frage auf Deutschland zuzugehen. Die Überraschung ist so groß, weil die Beziehungen zwischen Moskau und Berlin seit dem Ersten Weltkrieg nicht frei von Belastungen und Gegensätzen sind. Der Deutsch-Sowjetische Nichtangriffspakt sichert sowohl Deutschland als auch Rußland zu, daß die jeweils andere Macht im Falle eines Krieges nicht zum Schutze Polens Partei ergreifen wird. Damit ist auch der deutsch-sowjetische Gegensatz kein Schutz mehr für die Polen in der Mitte.

Das Geheime Zusatzprotokoll spricht nur von Interessensphären. Es bringt nicht zum Ausdruck, daß die Sowjetunion nun Finnland und die Baltenstaaten einkassieren darf. So harsch dies deutsch-sowjetische Geheimabkommen auch später kritisiert wird, es entspricht den Gepflogenheiten jener Zeit. So schließt z. B. auch Großbritannien 1938 mit Italien und mit Spanien solche Abkommen.

Schultze-RhonDieser Text ist eine Kurzfassung des entsprechenden ausführlichen, mit Hintergrundinformationen, Vertragstexten und Fundstellen in den Akten des Deutschen Auswärtigen Amtes versehenen Textes (Seiten 464-470) in dem Buch 1939 – Der Krieg der viele Väter hatte

595 Seiten / 5. Auflage
München 2006
ISBN-3-7892-8188-3
Weitere Publikationen von Gerd Schultze-Rhonhof

Quelle: vorkrieggsgeschichte.de

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Im Vorlauf zum Jahrestag des Kriegsbeginns 1939 bringen wir hier noch folgenden Artikel mit dem hochinteressanten Videobeitrag:

HitlersKrieg-gif Eines der großen historischen Dogmen ist die Postulierung der deutschen Alleinschuld an beiden Weltkriegen.

Sowohl der Erste, als auch der Zweite Weltkrieg wurde, so die historische Kernaussage, durch deutsche Kriegstreiberei und Dominanzstreben ausgelöst. Diese These hat sowohl in sämtliche Schul- und Lehrbücher, als auch in die historische Forschung Eingang gefunden und führt dort ein aufklärungsresistentes Eigenleben. Wer als Historiker diese These einer genaueren Prüfung unterziehen will, der stellt sich gegen den geschichtswissenschaftlichen Mainstream und seine berufliche Zukunft ist zumindest stark gefährdet.

Doch die Allianz des Verschweigens und Verdrängens scheint sich langsam aber sicher aufzulösen. Die folgende Dokumentation „Hitlers Krieg? – Was Guido Knopp verschweigtgeht dieser Frage nach und bricht damit ein Tabu. Die uns eingebleute historische Version lautet bekanntermaßen: Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der 2. Weltkrieg. Seit seiner Machtübernahme 1933 hatte Hitler nur darauf hingearbeitet und war dann über seine friedliebenden Nachbarn hergefallen, um schließlich die ganze Welt zu erobern.

Was zunächst irgendwie einleuchtend klingt, vor allem, wenn es einem wieder und wieder in die Ohren gepustet wird, lehnen kritische Geister inzwischen zunehmend als nicht zufrieden stellende Vereinfachung ab. Denn wer sich objektiv und unvoreingenommen mit Zeitgeschichte befaßt, dem wird anhand vieler anderer Beispiele klar, daß die Welt keineswegs nach einem dergestalt plumpen Schema funktioniert. An entscheidenden historischen Ereignissen wirken grundsätzlich viele Parteien mit. Und manchmal sind die angeblich Guten in Wahrheit auch die Bösen.

Dies ist eine Dokumentation ueber die Kriegsschuldfrage des Zweiten Weltkrieges. Es werden vom Versailler Vertrag bis zum Kriegsende 1945 alle Feldzuege behandelt und in einem neuen Licht dargestellt. Viele Fakten stammen aus dem Buch “Der Krieg der viele Vaeter hatte” von Gerd Schultze-Rhonhof. Entgegen der offiziellen Geschichtsschreibung werden hier die Friedensangebote Hitlers und auch anderer Personen thematisiert und nicht, wie ueblich, verschwiegen. Diese Dokumentation ist ein Muss fuer jeden Geschichtsinteressierten, den die wahren Hintergruende des Zweiten Weltkrieges interessieren.

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Grab

Polen gedachte des Warschauer Aufstands von 1944.

 

65 Jahre danach verneigt sich die Bundesregierung vor den polnischen Opfern des Aufstandes. Die Pflicht zur geschichtlichen Wahrheit gebietet es, auch der deutschen Opfer dieser Kämpfe zu gedenken.

Worüber heute nicht berichtet wird, ist die Tatsache, dass die polnischen Aufständischen die deutschen Soldaten  überraschend aus dem Hinterhalt und Untergrund angriffen und den Kampf auch unter Verletzung des geltenden Völkerrechts – zum Teil in deutschen Uniformen – führten. In dieser Lage hätte sich jeder Staat verpflichtet gesehen, den Aufstand niederzuschlagen.

Der Tod eines jeden Soldaten ist Anlass zum Gedenken und zur Trauer, gleich welche Uniform er trug. Auch deutsche Mütter und Frauen weinten um ihre Toten des Aufstandes.

Zum Gedenken an den Aufstand hat Polen eine Gedenkstätte errichtet. Wenn gleichzeitig die Präsidentin des Bundes der Vertrieben wegen der beabsichtigten Errichtung eines Mahnmals gegen Vertreibung in Berlin massiv attackiert und verleumdet wird, sollte man Polen darauf hinweisen, dass man diese Angriffe als unzulässige Einmischung in die inneren Angelegenheit eines andern Landes werten kann.

(nach einer Presseerklärung der GED, von Generalmajor a.D. Helmut Komossa )

„Die Kultur eines Volkes erkennt man daran, wie es mit seinen Toten umgeht”

Charles de Gaulle

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Schultze-RhonhofVor 71 Jahren stand Deutschland unmittelbar vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges – Ein Umstand, der heute Weltweit instrumentalisiert wird. Die Wahren Ursachen werden verschwiegen. Dazu hier nocheinmal der Vortrag von Generalmajor Gerd Schultze-Rhonhof zu den Kriegsursachen in voller länge!

 

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Rolf Schlierer: „Der 4. März wäre das bessere Datum“

SchliererDie Republikaner unterstützen die Forderung der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) Erika Steinbach nach einem nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung. „Die Einführung eines solchen Gedenktags ist überfällig und wird auch von den Republikanern schon seit vielen Jahren gefordert“, sagte der Bundesvorsitzende der Republikaner Rolf Schlierer. Allerdings wäre nach Auffassung der Republikaner der 4. März, der Jahrestag der 1919 von tschechischen Milizen begangenen Pogrome gegen friedlich für ihr Selbstbestimmungsrecht demonstrierende Sudetendeutsche, für ein würdiges Opfergedenken besser geeignet als der von Steinbach vorgeschlagene Jahrestag der Verabschiedung der Charta der Heimatvertriebenen vom 5. August 1950.

Es sei eine Schande für Deutschland, daß der Erinnerung an das singuläre Jahrhundertverbrechen der Austreibung der Deutschen aus ihren historischen Siedlungsgebieten in Ost- und Mitteleuropa noch immer kein nationaler Gedenktag gewidmet sei, sagte Schlierer. Gerade der 4. März als Erinnerungstag könne helfen, diese tiefe Zäsur unserer Nationalgeschichte von simplifizierenden Geschichtsklitterungen und der einseitig verabsolutierenden ausschließlichen Herleitung aus den Auswirkungen der NS-Diktatur zu lösen, um die Grundlagen für echte und wahrhaftige Versöhnung zu legen.

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Die Praesidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, spricht am Freitag (06.08.04) auf einer Pressekonferenz in Berlin. Steinbach forderte erneut Bundeskanzler Gerhard Schroeder (SPD) auf, eine neue Gesetzesregelung zur Entschaedigungsfrage  voranzubringen. Schroeder hattte am 01.08.04 zu den Gedenkfeiern anlaesslich des Warschauer Aufstands von 1944 Restitutionsforderungen von Vertriebenen gegen Polen eine Abfuhr erteilt.  Foto: Michael Kappeler/ddp Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach (rechts im Bild), hat in Berlin die Bundesregierung aufgefordert, einen nationalen Gedenktag für die Opfer der Vertreibung einzuführen.

Die CDU-Politikerin regte als geeigneten Tag den 5. August an. Sie begründete ihren Vorschlag mit dem Hinweis, an diesem Datum vor 60 Jahren sei in Stuttgart die Charta der Heimatvertriebenen verkündet worden.

Die Verbandschefin, die wegen ihres Anspruchs auf einen Sitz im Beirat der Stiftung “Flucht, Vertreibung, Versöhnung” (gegründet Ende 2008) in Polen, aber auch bei SPD, Grünen und FDP auf massiven Widerstand gestoßen war und
im Februar auf die Kandidatur für einen Sitz im Beirat verzichtet hatte, sagte, die deutschen Heimatvertriebenen hätten mit der Charta offensiv “auf Rache und Vergeltung” verzichtet. Das Dokument widerlege alle, “die gerne vom Revanchismus der Vertriebenen sprechen”.

Erika Steinbach erinnerte an eine Entschließung des Bundesrates vom Juli 2003, in dem die damalige Bundesregierung aufgefordert wurde, den 5. August als Gedenktag für die Opfer von Vertreibung zu erklären. “Diese Forderung des Bundesrates ist noch offen”, erklärte sie. Am Donnerstag wird in Stuttgart der BdV in einem Festakt der Charta gedenken.

Auch nach dem Verzicht Steinbachs auf einen Sitz im Beirat der Stiftung, die an das Schicksal von Millionen Vertriebenen in Europa und besonders an die
Flucht und Vertreibung von rund 15 Millionen Deutschen am Ende des Zweiten Weltkriegs erinnern soll, hat sich der Streit um die Personalpolitik des BdV

nicht erledigt:  Die Entsendung von Hartmut Saenger ( stellvertretender    BdV-Landesvorsitzender in Hessen)in den Stiftungsrat stößt auf Kritik.

Linke selbsternannte Experten werfen ihm “Revachismus” vor. So   z.B.  der  “Außenpolitikexperte” der SPD-Bundestagsfraktion, Dietmar Nietan.

In der “Preußischen Allgemeinen Zeitung” hatte Saenger vor einem Jahr Polen, den geschichtlichen Tatsachen folgend England und Frankreich eine Mitschuld     am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs gegeben. Dies aber ist für unsere   “Bundestags-besserwiserle”  unerträglich.

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Wir gratulieren dem letzten deutschen Kriegsgefangenen des 2. Weltkrieges, Erich Priebke zu seinem 97. Geburtstag! Erich Priebke – in Ketten doch ungebrochen:

PriebkeErich Priebke – ein deutsches Schicksal

In Zeiten, in denen … deutsche Politiker sich von ihren Medien als Helden von Freiheit und Demokratie feiern lassen, befindet sich  in Rom ein unbeugsamer ehemaliger deutscher Soldat unter Hausarrest. Als dieser aufrechte Mann geboren wurde, wetterleuchtete es am politischen Horizont Europas, und so kam es, daß dieser Deutsche zwei Weltkriege miterleben mußte, wobei er im zweiten seiner Pflicht als Soldat nachkam. Erich Priebke brachte es bis zum SS-Hauptsturmführer, als der er u.a. in Italien Einsätze und Handlungen zu verantworten hatte, …

Zur Erinnerung: Im März 1944 kam es in Rom zu einem Anschlag kommunistischer Partisanen auf Angehörige eines Südtiroler Polizeiregiments, dabei wurden 33 Polizisten, zehn unbeteiligte Italiener und ein 13-jähriger Junge getötet. Statt gemäß der von Hitler festgelegten Repressalienquote von 1 zu 10 (bei den Alliierten meist 1 zu 200!) wurden aus bisher nicht geklärten Umständen fünf Geiseln zu viel erschossen, und dafür wurde Erich Priebke verantwortlich gemacht, obwohl sein Vorgesetzter Kappler lange vor ihm eben deshalb zu lebenslanger Haft verurteilt worden war. Die Verantwortlichen des mörderischen Anschlags in Rom hingegen wurden nie vor Gericht gestellt.

Bis 1995 lebte Erich Priebke, der am 29. Juli dieses Jahres (2008) sein 95. Wiegenfest nicht in Freiheit feiern durfte, zuletzt in Argentinien, wo er sich einen guten Namen gemacht hatte. Nach einer in solchen Fällen üblichen erpresserischen Medienkampagne wurde er an Italien ausgeliefert, wo ihm der Prozeß gemacht wurde. Nicht überraschend wurde er freigesprochen, da seine „Tat“ als „normale Kriegshandlung“ eingestuft wurde und ohnehin verjährt war. Dies ließen linke und … Kreise nicht auf sich sitzen und strengten einen zweiten Prozeß an, und dieses Mal wurde er zu 15 Jahren verurteilt, hätte aber auf Grund eines Amnestiegesetzes und der langen Untersuchungshaft bald freigelassen werden sollen. Doch dieselben Kreise führten ihre … Kampagne weiter, und so kam es, daß Erich Priebke von einem Militärberufungsgericht – trotz vieler, auch italienischer Fürbitten – zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Nur seines angeschlagenen gesundheitlichen Zustandes wegen darf der 95-jährige seine Strafe wenigstens unter Hausarrest verbringen.

Dieselben deutschen Politiker aber, deren pharisäerhaftes Menschenrechtsgetue und kriecherische Art kaum mehr zu überbieten sein dürften, läßt das … Schicksal dieses ehemaligen deutschen Soldaten kalt. Wohl ein weiteres Anzeichen dafür, wie weit die deutsche Politikerkaste moralisch bereits gesunken zu sein scheint.              

Der Text wurde dem österreichischen Magazin Aula entnommen und auf anwaltliches Anraten „brd-kompatibel“ gekürzt.

 

Im Gespräch: Erich Priebke

„Ich glaube an die Zukunft unseres Volkes“

Erich PriebkeHerr Priebke, Sie befinden sich seit 1995 in italienischer Haft. Wie sind Ihre persönlichen Lebensumstände in der Gefangenschaft?

Erich Priebke: Ich bin am 21.11.1995 hier in Rom als Häftling aus Argentinien angekommen und wurde in der Militärhaftanstalt Forte Boccea interniert. Nach meinem ersten Prozeß, der am 1.8.1996 mit einem Freispruch endete (später aber „annulliert“ wurde) kam ich bei neuerlicher Inhaftierung in das Stadtgefängnis Regina Coeli, weil ich nun der zivilen Justiz unterstand. Zunächst in einer Zelle, verlegte man mich in die Krankenabteilung, wo ich ein großes Zimmer allein bewohnte; nach einem Hin und Her wurde ich wieder von der Militärjustiz übernommen und landete erneut in Forte Boccea. In dieser ganzen Zeit meines Daseins wurde ich immer mit der größten Hochachtung behandelt. Dann gelang es meinem Anwalt, mich im Franziskaner-Kloster Frascati unterzubringen. Die Mönche empfingen mich mit offenen Armen, doch mit mir zogen zehn Carabinieri ins Kloster, die die stille Klause in eine Kaserne verwandelten. Nach vier Monaten habe ich den Richter um meine Verlegung in ein anderes Domizil gebeten, um den gütigen Mönchen diese ständige Belastung rund um die Uhr zu ersparen. Nach einer kurzen Internierung im Militär-Krankenhaus wurde endlich dem Gesuch meines treuen Freundes, Rechtsanwalt Dr. P. Giachini stattgegeben und ich kam in den Haus-Arrest in einer seiner Wohnungen, wo ich seit 23. 12.1997 nun Gastrecht genieße. Aber ich bin noch immer ein Häftling, habe nur zwei Spaziergänge pro Woche und kann sonst keinen Schritt aus dem Haus gehen. Aber ich weiß, daß es mir im Gegensatz zu anderen Häftlingen relativ gut geht.

Frage: Sie sind der letzte Gefangene des Zweiten Weltkrieges und ein Symbol dafür, daß dieser Krieg bis zum heutigen Tage gegen das deutsche Volk fortgeführt wird. Glauben Sie, daß Sie in Freiheit sterben werden?

Priebke: Obwohl ich im ersten Prozeß von drei Richtern, bei 24 Verhandlungstagen in drei Monaten, freigesprochen wurde, ist es meinen Verfolgern gelungen, diesen Prozeß annullieren zu lassen und von nun an waren die Richter ständig unter dem Druck meiner Verfolger. Die wollten, daß ich „im Kerker krepiere“. Der Herrgott schenkte mir aber eine gute Gesundheit und bisher habe ich unverzagt meine Haft ertragen, wobei mir die große Zahl von guten Menschen, die mir treu zur Seite stehen und mir moralische Kraft geben, eine große Hilfe sind. Ob ich als Häftling oder als freier Mann sterben werde? Wir sind alle in Gottes Hand.

Frage: In München steht zur Zeit John Demjanjuk,87, vor dem Tribunal. im Juni wurde mit Herbert Schweiger, 86, eine Symbolfigur des volkstreuen Lagers zu zwei Jahren Haft verurteilt. Sie selbst sind mittlerweile 96. Ist diese Verfolgung bis ans Sterbebett für Sie Ausdruck demokratischen Fortschritts oder eher Angst und Schwäche vor einem Gegner, den man vielleicht nur militärisch, aber nicht geistig besiegt hat?

Priebke: Demjanjuk wurde vor langen Jahren aus den USA nach Israel überstellt, weil er beschuldigt wurde, „Iwan der Schreckliche“ zu sein. In bewundernswerter Weise haben die Richter in Tel Aviv alles getan, um diesen Vorwurf entweder zu bekräftigen oder zu verwerfen. Sie konnten keine Beweise erbringen und haben Demjanjuk wieder nach den USA zurück geschickt. Ich weiß nicht, ob der Mann jetzt überhaupt eine „Staatsangehörigkeit“ besitzt oder „staatenlos“ ist. Warum nun ausgerechnet deutsche Richter ihn neuerlich aburteilen wollen, erstaunt mich sehr – eine Last mehr für den deutschen Steuerzahler. Die Verfolgung bis ans Sterbebett wurde in meinem Falle vom Simon-Wiesenthal- Zentrum Los Angeles durchgeführt. Sie haben den „Fall Priebke“ erfunden, organisiert und orchestriert – und noch immer suchen sie nach Greisen, die sie vor einen Richter schleppen können. Scheinbar brauchen sie das zum Überleben.

Frage: Die Rede der Bundeskanzlerin Merkel zum 70. Jahrestag des Kriegsausbruches 1939 belegt eindrucksvoll die geistige Umnachtung der bundesdeutschen Kollaborateure der dritten Generation. Wie schätzen Sie die Lage des deutschen Volkes nach über sechs Jahrzehnten fortwährender psychologischer Kriegführung ein?

Priebke: Die Rede von Frau Merkel ist mir unbekannt und wieweit die „Umnachtung“ des deutschen Volkes geht, vermag ich nicht zu werten, da ich seit 1994 ein Häftling bin und damit unsere Reisen nach Deutschland unterbrochen wurden (ich hatte die Flugkarten von Lufthansa in der Tasche, als ich am 9.5.1994 in Argentinien auf Ersuchen der italienischen Justiz verhaftet wurde).

Frage: Trotz allem Haß, trotz der Macht und Niedertracht unserer Feinde: Glauben Sie an die Zukunft des deutschen Volkes?

Priebke: Ich verfolge das tägliche Leben hier in Italien und in Deutschland insbesondere aus den Berichten in verschiedenen Zeitungen, habe dazu eine großen Kreis von Brieffreunden und im kleineren Masse auch Besucher verschiedener Nationalitäten und erkundige mich natürlich immer wieder, wie es den Menschen heute ergeht und wie diese Menschen sind. Die Überflutung Europas mit Fremden aus aller Welt und besonders aus Afrika ist eine enorme Bedrohung für alle Einwohner Europas. Leider hat die EU zu diesem Thema die verschiedensten Meinungen der Delegierten – die sicher nicht nur mich verblüffen – aber bisher kein wirksames Rezept gegen diese Invasion. So kann einem wirklich Angst und Bange werden ob des Schicksals Europas und unserer deutschen Heimat. Trotzdem glaube ich an die Zukunft unseres Volkes – an die Kraft und den Lebenswillen deutscher Frauen und Männer zur Erhaltung unseres deutschen Vaterlandes!

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1945Wie seltsam Bild und Text oben doch anmuten. Der Reihe nach:

So wohlgenährt sahen die wenigsten damals aus und selbst das Lächeln war den meisten längst vergangen. In der Tat: Frauen meisterten den Alltag, aber nicht erst im Sommer 1945.

Die Arbeit der Männer hatten sie längst vorher während des Krieges übernommen, von Jahr zu Jahr mehr. Aufgebaut haben sie unglaublich und sich gekümmert auch. Doch die Alten waren viel weniger mutlos und die Kinder viel weniger  geschädigt, als man sich das heute (bei jedem lauten Knall muß ein Psychologe her!) offenbar vorstellen kann. Und der Rollenunsinn ist erst gut 20 Jahre später erfunden worden. Die Männer kehrten nicht  von

einem Ausflug sondern aus Gefangenschaft nach einem grauenvollen Krieg heim, oft genug in sehr schlechtem Gesundheitszustand. Sie hatten alles andere im Kopf nur nicht  den hier unterstellten Rollenverteilungskampf. Ähnlich die Frauen: Bei vielen kehrte kein Mann heim und die Witwen hätten sicher gern etwas von ihrer erzwungenen "Selbständigkeit" an einen Heimkehrer abgegeben.  Da, wo es einen gab, wurde er in der Regel mit Dankbarkeit als Glück und Geschenk empfangen. Und dann gab es noch die Kategorie der Heimkehrer, die ihre Familien nicht mehr vorfanden, weil die unter den Trümmern von z.B. Dresden lagen. In einer  durch solche Fakten bestimmten Lebenssituation  hatte der Begriff "Selbstbewußtsein" keinerlei Bedeutung. Die Vokabel war den Menschen abhanden gekommen, denn: Wer im Feuer steht, denkt nicht über den Sinn des Geschehens, nicht einmal über den Sinn des Lebens nach. Offenkundiger Unsinn also, der hier in die Welt gesetzt wurde, wird. Die Entfernung von der Wirklichkeit des 2. Weltkriegs und der unmittelbaren Nachkriegszeit wird von Jahr zu Jahr grotesker. W.K.







Zur Erinnerung und für alle, die es nicht selbst erlebt und gesehen haben: So sah es in Deutschland 1945 aus.:

Deutschland 1945

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Wir erinnern heute an Generalfeldmarschall  Erwin von Witzleben,  einen Patrioten, der sein Leben für sein Deutsches Vaterland gab! Erwin von Witzleben ist für mich Vorbild und Held!

witzleben Erwin von

Generalfeldmarschall

* 4.12.1881
Breslau

† 9.8.1944
Berlin-Plötzensee

Der altem preußisch-thüringischem Adel entstammende Erwin von Witzleben wurde schon früh, wie es der Tradition seiner Familie entsprach, Berufssoldat. In der preußischen Kadettenanstalt in Groß-Lichterfelde bei Berlin erzogen, trat er 1901 als neunzehnjähriger Leutnant in das Grenadierregiment 7 in Liegnitz ein. Im Ersten Weltkrieg war der inzwischen Verheiratete und zweifache Vater bei Verdun und Arras eingesetzt, wurde schwer verwundet und bekleidete bei Kriegsende, mit den Eisernen Kreuzen ausgezeichnet, den Rang eines Hauptmanns. 1917 hatte er die Generalstabsausbildung absolviert.

Es gelang Witzleben, in die Reichswehr übernommen zu werden und er durchlief den typischen Wechsel von Stabs- und Truppenkommandos. Ehrgeizig und zielstrebig konnte er seine militärische Karriere fortsetzen: 1923 erfolgte die Beförderung zum Major, 1929 die zum Oberstleutnant, 1931 wurde er zum Oberst ernannt. Seine dienstlichen Stationen während der Weimarer Zeit waren Frankfurt an der Oder, Dresden, Potsdam, Lübeck, Münster und erneut Frankfurt.

Obwohl Witzleben dem Regime von Anfang an skeptisch gegenüberstand, setzte er seinen Aufstieg auch nach der Machtergreifung Hitlers fort, zunächst als Infanterieführer in Hannover, dann, seit Februar 1934, zum Generalmajor befördert, als Befehlshaber des Wehrkreises III und Kommandeur der 3. Division in Berlin. Noch 1934 wurde er Generalleutnant, als der er das III. Armeekorps aufbaute, 1936 General der Infanterie. Schließlich ernannte Hitler Witzleben, einen der dienstältesten Generale, nach dem Frankreichfeldzug am 19. Juli 1940 zum Generalfeldmarschall. Seit Oktober 1940 Oberbefehlshaber der Heeresgruppe D, dann ab März 1941 Oberbefehlshaber West, wurde er am 28. Februar 1942, wenige Wochen nach Vollendung des 60. Geburtstages, gesundheitlich angeschlagen, verabschiedet und durch Rundstedt ersetzt.

Schon während der Sudetenkrise im Jahre 1938 hatte sich Witzleben Generaloberst Beck zur Ausführung von dessen Staatsstreichplänen zur Verfügung gestellt und gemeinsam mit Graf Brockdorff-Ahlefeldt einen Plan zur Besetzung Berlins und zur Machtübernahme in ganz Deutschland ausgearbeitet. Für die verschiedenen Widerstandsgruppen galt Witzleben, dessen charakterliche Festigkeit, dessen Warmherzigkeit und dessen liebenswürdiges Wesen geschätzt wurden, immer als einer der kritischen Militärs.

Die von Schacht überlieferte Äußerung Witzlebens über Hitler: „Mir hat der Kerl noch nie imponiert", machte seine Distanz zum nationalsozialistischen Regime mehr als deutlich. Nach dem Verlust der 6. Armee bei Stalingrad stellte er sich erneut den Widerständlern zur Verfügung und war bereit, nach dem Attentat auf Hitler die Funktion des Oberbefehlshabers der Wehrmacht zu übernehmen. Unter dem Namen des Feldmarschalls und dem des Obersten von Stauffenberg ging der Erstbefehl am 20. Juli 1944 an die Befehlshaber an den Fronten hinaus; Witzleben erschien jedoch erst in der Bendlerstraße, als sich das Scheitern des Staatsstreiches bereits abzeichnete. Nicht einmal eine Stunde später verließ er, nach einer Auseinandersetzung mit Beck und Stauffenberg den bisherigen Verlauf des Putsches, das Oberkommando wieder und erwartete bei einem Freund die Verhaftung, die bereits am nächsten Tage erfolgte.

Die Versuche Freislers, den aus der Wehrmacht ausgestoßenen und alter Zivilkleidung vor den Volksgerichtshof gestellten Witzleben wie die anderen Verschwörer vor Gericht zu demütigen, schlug fehl. Die überlieferten erschütternden Filmaufnahmen der Verhandlung dokumentiere, daß es dem Angeklagten gelang, Würde und Offiziersehre zu wahren. Am 9. August 1944 wurde Feldmarschall von Witzleben, der ranghöchste Offizier des „Aufstands des Gewissens", in Plötzensee gehängt.

Quelle

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