Ein Bericht über das Geld, das die Deutschen nicht wollten

 

EuroDr. Bruno Bandulet, Euro-Kritiker der ersten Stunde, warnte bereits in den frühen 1990er-Jahren zusammen mit den Professoren Starbatty, Schachtschneider und Hankel vor den verheerenden Folgen einer Europäischen Währungsunion. In zahlreichen Vorträgen und Artikeln und in drei Büchern stritt er für den Erhalt der Deutschen Mark und gegen EU-Zentralismus und Euro-Wahn. Jetzt, nachdem die schlimmsten Befürchtungen eingetroffen sind, zieht er als ausgewiesener Euro-Kenner Bilanz, deckt die Hintergründe auf, rechnet mit den Schuldigen ab und bringt den Leser auf den neuesten Stand der Euro-Katastrophe.

In diesem Buch erfahren Sie alles, was Sie über die Fehlkonstruktion Euro wissen müssen:

  • Wie es dazu kam, dass Helmut Kohl die Deutsche Mark opferte und die Bundesbank entmachtet wurde.
  • Ob die Einführung des Euro und damit die Aufgabe der Deutschen Mark der Preis war, den Deutschland gegenüber den alliierten Siegermächten für die deutsche Wiedervereinigung zahlen musste.
  • Warum François Mitterrand in internen Gesprächen im Élysée-Palast die Deutsche Mark als Atombombe bezeichnete: »Die Deutsche Mark ist gewissermaßen ihre Atomstreitmacht.«
  • Wie die Deutschen, die den Euro nicht wollten, von den Politikern getäuscht und belogen wurden.
  • Welche Rolle die amerikanische Hochfinanz im Währungskrieg zwischen Dollar und Euro spielt.
  • Warum die unvermeidliche Euro-Krise zuerst in Griechenland ausbrach.
  • Wie der Euro im Mai 2010 innerhalb weniger Tage von einer scheinbar stabilen Währung zum Geld einer Schulden- und Transferunion auf Kosten Deutschlands mutierte.
  • Ob es zu einer Rückkehr der Deutschen Mark kommen und diese eventuell schon vorbereitet wird.

Erklärt wird, wie das Eurosystem funktioniert, wie Geld aus dem Nichts geschaffen wird, wie Inflation entsteht und Staatsbankrotte ablaufen und wie sich Wechselkurse am Devisenmarkt bilden.
Schließlich erfahren Sie, welche Risiken auf den Anleger und Sparer zukommen und welche Chancen der Euro überhaupt hat, die nächsten Jahre zu überleben.
Ein schonungsloser und engagierter Bericht aus erster Hand, der Ihnen zeigt, wie Sie Ihr Vermögen und das Ihrer Familie vor der kommenden Entwertung retten können.

Gebunden, 208 Seiten

Preis: 19.95 EUR

Erhältlich z.B. HIER

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westerplatteIm Juni 1939 erklärte Marschall Rydz-Smigly vor polnischen Offizieren: “Polen will den Krieg mit Deutschland und Deutschland wird ihn nicht verhindern können, selbst wenn es das wollte.”

Am 1.9.2009 reiste unsere Kanzlerin nach Polen. Sie hat dort wahrheitswidrig die deutsche Alleinschuld heraufbeschworen und die ebenso wahrheitswidrige Opferrolle der Polen bestätigt. Gesine Schwan tönte: Polen muß sich nicht entschuldigen. Durch Verdringen und Leugnen der unleugbaren historischen Fakten wird es keine Versöhnung geben. Unerträglich ist, wenn deutsche Politiker die Verbrechen an Deutschen rechtfertigen, verharmlosen oder billigen. Um der Argumentation Redlichkeit zu verleihen, darf man nicht ausschließlich den Blick auf 1939 richten, man muß 1918 beginnen, denn nur so kann historisch korrekt diskutiert werden!

Wußten Sie…

daß am 5. November 1916 Deutschland Geburtshilfe leistete bei der Gründung eines selbständigen Polen (nach 120 Jahren)? Aus „Dankbarkeit” besetzte Polen schon ab November 1918 die deutsche Provinz Posen und Westpreußen bis hoch zur Ostseehalbinsel Hela. Es entstand der sog. Polnische Korridor.

daß Polen 1918 die ersten europäischen KZ’s gründete und daß es ab 1944 für Deutsche imaltpolnischen und im Oder-Neiße-Gebiet 1256 polnische Konzentrationslager gab?

daß Polen seit 1918 alle Hebel ansetzte, die zu 97 Prozent von Deutschen bewohnte Stadt Danzig zu annektieren? Und im Sommer 1939 in Danzig zunehmend provozierte, die Wirtschaft strangulierte und die Deutschen terrorisierte?

daß Polen mit keinem seiner Nachbarn in Frieden lebte (außer mit Lettland und Rumänien)?

daß die Hansestadt Danzig am 15. November 1920 nach dem Beschluß der Siegermächte ohne Volksabstimmung vom Deutschen Reich getrennt worden ist und daß die Bürger Danzigs die deutsche Staatsbürgerschaft verloren haben?

daß Polen ab 1920 schwere Menschenrechtsverletzungen an den 11 Millionen Menschen der nichtpolnischen Minderheiten (Deutsche, Juden, Ukrainer, Weißrussen) im Vielvölkerstaat begangen hat?

daß man in Posen 1921 auf Plakaten und Flugblättern lesen konnte: „Wer noch im Juli 1921 da ist von dem deutschen Gesindel, wird ohne Ausnahme niedergemacht. Jetzt kommt ihr alle dran… alle Ärzte, Pastoren, Rechtsanwälte, Doniänenpächter, Ansiedler, Besitzer aller Art, wer Deutscher oder Jude ist.”

daß am 10. April 1923 der polnische Ministerpräsident Sikorski feststellte, daß „die deutsche Gefahr” nicht eher beseitigt sei, als bis alles deutsche Land in polnische Hände übergegangen sei?

daß am 9. Oktober 1925 in der GAZETA GDANSK zu lesen war: „Polen muß darauf bestehen, daß es ohne Königsberg, ohne ganz Ostpreußen nicht existieren kann. Wir müssen jetzt in Locarno fordern, daß ganz Ostpreußen liquidiert wird.

daß 1930 die Pilsudski-nahe Zeitschrift MOCARSTWOWIEC schrieb: „Wir sind uns bewußt, daß Krieg zwischen Polen und Deutschland nicht vermieden werden kann. Wir müssen uns systematisch und energisch für diesen Krieg vorbereiten. In diesem Krieg werden keine Gefangenen genommen. Es wird kein Platz für humanitäre Gefühle sein. Wir werden die ganze Welt mit unserem Krieg gegen Deutschland überraschen.”

daß am 14. Dezember 1931 der englische MANCHESTER GUARDIAN die polnische Nationalitätenpolitik als eine „Hölle” beschreibt?

daß in „Nation”, einer der bedeutendsten Zeitschriften der USA, am 2. April 1938 William Zuckermann (selbst Jude) schrieb: „In den letzten Jahren haben die Juden in Polen beinahe ständige körperliche Angriffe und Pogrome erdulden müssen…Dieser Ausbruch antisemitischer Bestialität findet nicht seinesgleichen in Europa, nicht einmal im Nazideutschland…”

daß am 15. Juni 1932 Lord Noel-Buxton berichtet hat? …„.Aus dem Korridor und aus Posen sind bereits nicht weniger als 1 Million Deutsche seit der Annexion abgewandert, weil sie die Bedingungendort unerträglich finden.”

daß Polen unter Pilsudski ab Februar 1933(!) drei Versuche unternahm, Frankreich zu einem gemeinsam Angriffskrieg gegen Deutschland zu bewegen?

daß Polen Ausschreitungen gegen Deutsche ab Mai 1939 erneut forcierte? Auf dem Lande wurden deutsche Höfe in großer Zahl von Polen angezündet, die Bauern weggetrieben, Menschen in den Städten verprügelt, in Einzelfällen totgeschlagen.

daß am 13./14. Mai 1939 in Tomaschow (42.000 EW) die Polen alle 3.000 Volksdeutschen aus den Fabriken, deutschen Geschäften und Handelsbetrieben jagten und ihre Wohnungen demolierten.

daß die polnische Wochenzeitschrift NAROD W WALCE (Volk im Krieg) am 20. Juli 1939 forderte: „Danzig muß polnisch bleiben und Deutschland muß gezwungen werden, den ostpreußischen Raum ohne Bevölkerung an Polen abzutreten.”

daß die Deutsche Reichsregierung im Sommer 1939 Auffanglager einrichten muß, um des Stromes deutscher Flüchtlinge aus Polen Herr zu werden?

daß auf die Teilmobilmachung am 30.8.1939 die Generalmobilmachung folgte, was damals einer Kriegserklärung gleichkam.

daß in der heutigen Zeit die Polen bei der Aufrechnung ihrer Opferzahlen die von ihnen um Haus, Hof und Leben gebrachten vertriebenen Ostdeutschen hinzuzählen?

Eine juristische und moralische Aufarbeitung dieser Jahre vor dem zweiten Weltkrieg hat es bis heute nicht gegeben. Es darf nicht verschwiegen werden, was von 1918 bis 1939 in und durch Polen geschehen ist. Der Wille zur Vertreibung hat in Polen lange vor Hitler begonnen. Nach dem Völkerrecht ist Vertreibung verboten. Dieses Verbrechen wurde von den Polen begangen. Sie waren die Täter, da führt kein Weg vorbei.

Im April 1950 stellte Senator William Langer vor dem US-Senat fest: “Die Massenvertreibung isi eines der größten Verbrechen, an welchem wir direkt Anteil haben… In der gesamten Geschichte findet sich nirgends ein so scheußliches Verbrechen aufgezeichnet wie in den Berichten über die Begebenheiten in Ost- und Mitteleuropa. Schon 15 bis 20 Millionen wurden von den Stätten ihrei Vorfahren entwurzelt, in die Qual einer lebendigen Hölle geworfen oder wie Vieh über die Verwüstungen Osteuropas getrieben. Frauen und Kinder, Alte und Hilflose, Unschuldige und Schuldige wurden Greueltaten ausgesetzt, die noch von niemandem übertroffen wurden.”

V.i.S.d.P. Gigi Romeiser * 63477 Maintal *Berliner Str. 23

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Die deutsch-sowjetische Verständigung 1939

Hitler-StalinAls Warschau den antideutschen Kriegspakt zwischen London, Moskau und Paris aus Angst vor der Sowjetunion verhindert, nutzt Berlin die unvorhergesehene Chance und bietet Moskau Gespräche zur Verständigung an. Am 4. August 1939 gibt der sowjetische Außenminister Molotow dem deutschen Botschafter Graf von der Schulenburg eine Audienz. Der Graf nutzt die Gelegenheit, Molotow dreierlei zu sagen. Erstens daß es aus deutscher Sicht keine territorialen Interessengegensätze zwischen der Sowjetunion und Deutschland gäbe, zweitens, daß man in Berlin gedenke, die Integrität der Baltenstaaten weiterhin zu respektieren, und drittens, daß man hoffe, die deutschen Forderungen an die Polen auf dem Verhandlungswege durchzusetzen. Sei dies nicht möglich, so sei man in Berlin bereit, bei einer gewaltsamen Lösung die Interessen der Sowjetunion zu wahren.

Die deutsch-sowjetischen Verhandlungen 1939

Am 15. August, dem zweiten Tag der noch laufenden britisch-französisch-russischen Verhandlungen, beginnen in Moskau deutsch-sowjetische Gespräche. Außenminister Molotow gibt dem Grafen gegenüber zu erkennen, woran die Sowjets Interesse haben. Das sind vier Angelegenheiten. Zuerst hofft man in Moskau auf einen mäßigenden Einfluß Berlins auf Tokio, denn die Sowjetunion und Japan liegen noch im Krieg. Zum zweiten und zum dritten wünscht Molotow einen Nichtangriffspakt und einen Handels- und Kreditvertrag mit Deutschland. Der vierte Wunsch ist offensichtlich eine Täuschung. Molotow fragt, ob Deutschland die Existenz der Baltenstaaten gemeinsam mit der Sowjetunion garantieren wolle. Graf von der Schulenburg berichtet über den Besuch bei Molotow unverzüglich nach Berlin. Bemerkenswert ist, daß er dem Bericht am Tag darauf einen Kurzbrief folgen läßt, in dem er seine Zweifel daran äußert, daß die Sowjets wirklich den Bestand der Baltenstaaten gemeinsam mit den Deutschen garantieren wollen. Von Ribbentrop sichert den Sowjets einen Nichtangriffspakt für 25 Jahre zu, und stellt in Aussicht, wie ersucht, auf Japan einzuwirken. Wiederum bemerkenswert ist, daß von Ribbentropp bekundet, daß das Deutsche Reich bereit ist, „die baltischen Staaten gemeinsam mit der Sowjetunion zu garantieren.“

Zwei Tage danach, am 17. August, meldet sich der deutsche Botschafter ein zweites Mal bei Molotow und überbringt die Reaktionen aus Berlin. Der sowjetische Außenminister übergibt seinerseits eine schriftliche formulierte Antwort auf die Fragen, die seit Schulenburgs erster Audienz bei ihm im Raume stehen. In dieser Antwortnote sind noch einmal die Wünsche nach einem Handels- und Kreditabkommen und einem Nichtangriffspakt genannt. Des weiteren räumt Molotow in diesem Schreiben ein, daß die Sowjetunion infolge der sowjetfeindlichen Haltung Deutschlands gezwungen gewesen sei,

„erste Maßnahmen zur Vorbereitung einer Abwehrfront gegen eine mögliche Aggression auf die Sowjetunion von Seiten Deutschlands zu ergreifen.“

Damit sind zweifelsohne die vor drei Tagen den Briten und Franzosen vorgeschlagenen Angriffe gegen Ostpreußen und Schlesien gemeint. Der Brief setzt fort:

„… daß die Sowjetregierung niemals irgendwelche aggressiven Absichten gegen Deutschland gehabt hat. …

Das geheime deutsch-sowjetische Zusatzprotokoll vom 23. August 1939

Statt der bisher stets erwähnten Absicht, den Bestand der Baltenrepubliken gemeinsam mit dem Deutschen Reich zu garantieren, schlägt Molotow nun ein „spezielles Protokoll“ vor, „das einen integrierenden Bestandteil des Paktes bildet.“ Da in dem Schreiben Molotows nichts zum Inhalt dieses Protokolls gesagt wird, fragt von der Schulenburg sofort, was denn mit dem Protokoll vereinbart werden solle. Molotow gibt dazu keine Antwort, doch – wie man heute weiß.-  ist aus dem „speziellen Protokoll“ schon eine Woche später das „geheime Zusatzprotokoll“ geworden, mit dem die deutsche Reichsregierung anerkennt, daß Ostpolen, Bessarabien, Finnland und die Baltenstaaten zur Interessensphäre der Sowjetunion gehören. So haben die Sowjets ihre Nägel für den Hitler-Stalin-Pakt vom 24. August schon einge-schlagen, als sie am gleichen Ort noch mit den Briten und Franzosen über einen Krieg mit Deutschland sprechen.

Außenminister von Ribbentrop schreibt am 18. August noch einmal, daß die Reichsregierung mit der „Garantierung der baltischen Staaten“ einverstanden ist.

Am 19. August teilen die englische und die französische Regierung der sowjetischen mit, daß sie ihren schon ausgehandelten Vertrag aufgrund des Einspruchs der polnischen Regierung nicht unterzeichnen werden. Damit steht Rußlands Seitenwechsel nichts mehr im Weg. Der deutsche Botschafter wird erneut zu Molotow bestellt. Der überreicht ihm einen Textentwurf für den Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffspakt. Der Vertragstext enthält noch nicht das Zusatzprotokoll, doch er endet mit dem Satz:

Der gegenwärtige Pakt ist nur bei gleichzeitiger Unterzeichnung eines besonderen Protokolls über die Punkte, an denen die vertragsschließenden Teile auf dem Gebiet der auswärtigen Politik interessiert sind, gültig.“

Die „Katze“ mit den Baltenländern ist damit nach wie vor nicht „aus dem Sack“.

Nun folgt Zug auf Zug. Hitler – in der Danzig-Krise unter Zeitdruck – schaut nur auf den Nichtangriffspakt mit Stalin, von dem er hofft, daß er die Polen, Briten und Franzosen zu einem Nachgeben beim Danzig-Korridor-Problem bewegt. Er schaut nicht auf das Zusatzprotokoll, von dem er immer noch nicht weiß, was die Sowjets da hinein verpacken werden. Hitler telegraphiert am 20. August mit Stalin und teilt mit, daß er den Entwurf des Nichtangriffspaktes akzeptiert. Am 21. August dankt Stalin Hitler für das Telegramm und lädt von Ribbentrop für den 23. August nach Moskau ein.

Von Ribbentrop bei Stalin am 23. August 1939

Am 23. August trifft Ribbentrop in Moskau ein. Um 18 Uhr empfangen Stalin und Molotow von Ribbentrop und Graf von der Schulenburg im Kreml. Nach kurzer und höflicher Begrüßung kommt man schnell zur Sache. Der Nichtangriffspakt, auf den man sich bald einigt, entspricht fast ganz dem russischen Entwurf, bis auf den Punkt, daß er für zehn, statt wie von den Sowjets vorgeschlagen fünf Jahre gelten soll. Dann geht es um das von Stalin gewünschte Geheime Zusatzprotokoll. Von Ribbentrop, dem Hitler eine uneingeschränkte Verhandlungsvollmacht mitgegeben hat, ist sich seiner Sache angesichts der Forderungen Stalins nicht ganz sicher. Er bittet gegen 22 Uhr, die Gespräche für kurze Zeit zu unterbrechen, und holt sich telefonisch Hitlers Einverständnis ein.

Der Deutsch-Sowjetische Nichtangriffspakt 1939

Hitler vor die Wahl gestellt, mit Stalins Rückendeckung seine Handlungsfreiheit in der Danzig-Frage zu erhalten, oder ohne Stalin auf Danzig, die exterritorialen Transitwege und den Schutz der deutschen Minderheit in Polen zu verzichten, akzeptiert die Interessensphären-Grenzen, die der Russe fordert. Hitler, der Stalins Forderungen vorher nicht gekannt hat, entscheidet offensichtlich ohne langes Zögern. Kurz nach Mitternacht, am 24. August, werden der Nichtangriffspakt und das Geheime Zusatzprotokoll von Molotow und Ribbentrop unter-schrieben. Die entscheidenden zwei Abschnitte des Zusatzprotokolls lauten:

„1. Für den Fall einer territorial-politischen Umgestaltung in den zu den baltischen Staaten (Finnland, Estland, Lettland, Litauen) gehörenden Gebieten bildet die nördliche Grenze Litauens zugleich die Grenze der Interessensphären Deutschlands und der UdSSR. Hierbei wird das Interesse Litauens am Wilnaer Gebiet beiderseits anerkannt.

2. Für den Fall einer territorial-politischen Umgestaltung der zum polnischen Staate gehörenden Gebiete werden die Interessensphären Deutschlands und der UdSSR ungefähr durch die Linie der Flüsse Narew, Weichsel und San abgegrenzt.

    Die Frage, ob die beiderseitigen Interessen die Erhaltung eines unabhängigen polnischen Staates erwünscht erscheinen lassen und wie dieser Staat abzugrenzen wären, kann endgültig erst im Laufe der weiteren politischen Entwicklung geklärt werden. …“

Die deutsch-sowjetische Einigung, so schnell nach dem Scheitern der französisch-englisch-sowjetischen Verhandlungen, ist ein Schock für London und Paris und doch für Warschau kein Anlaß, in der Danzig-Frage auf Deutschland zuzugehen. Die Überraschung ist so groß, weil die Beziehungen zwischen Moskau und Berlin seit dem Ersten Weltkrieg nicht frei von Belastungen und Gegensätzen sind. Der Deutsch-Sowjetische Nichtangriffspakt sichert sowohl Deutschland als auch Rußland zu, daß die jeweils andere Macht im Falle eines Krieges nicht zum Schutze Polens Partei ergreifen wird. Damit ist auch der deutsch-sowjetische Gegensatz kein Schutz mehr für die Polen in der Mitte.

Das Geheime Zusatzprotokoll spricht nur von Interessensphären. Es bringt nicht zum Ausdruck, daß die Sowjetunion nun Finnland und die Baltenstaaten einkassieren darf. So harsch dies deutsch-sowjetische Geheimabkommen auch später kritisiert wird, es entspricht den Gepflogenheiten jener Zeit. So schließt z. B. auch Großbritannien 1938 mit Italien und mit Spanien solche Abkommen.

Schultze-RhonDieser Text ist eine Kurzfassung des entsprechenden ausführlichen, mit Hintergrundinformationen, Vertragstexten und Fundstellen in den Akten des Deutschen Auswärtigen Amtes versehenen Textes (Seiten 464-470) in dem Buch 1939 – Der Krieg der viele Väter hatte

595 Seiten / 5. Auflage
München 2006
ISBN-3-7892-8188-3
Weitere Publikationen von Gerd Schultze-Rhonhof

Quelle: vorkrieggsgeschichte.de

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Im Vorlauf zum Jahrestag des Kriegsbeginns 1939 bringen wir hier noch folgenden Artikel mit dem hochinteressanten Videobeitrag:

HitlersKrieg-gif Eines der großen historischen Dogmen ist die Postulierung der deutschen Alleinschuld an beiden Weltkriegen.

Sowohl der Erste, als auch der Zweite Weltkrieg wurde, so die historische Kernaussage, durch deutsche Kriegstreiberei und Dominanzstreben ausgelöst. Diese These hat sowohl in sämtliche Schul- und Lehrbücher, als auch in die historische Forschung Eingang gefunden und führt dort ein aufklärungsresistentes Eigenleben. Wer als Historiker diese These einer genaueren Prüfung unterziehen will, der stellt sich gegen den geschichtswissenschaftlichen Mainstream und seine berufliche Zukunft ist zumindest stark gefährdet.

Doch die Allianz des Verschweigens und Verdrängens scheint sich langsam aber sicher aufzulösen. Die folgende Dokumentation „Hitlers Krieg? – Was Guido Knopp verschweigtgeht dieser Frage nach und bricht damit ein Tabu. Die uns eingebleute historische Version lautet bekanntermaßen: Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der 2. Weltkrieg. Seit seiner Machtübernahme 1933 hatte Hitler nur darauf hingearbeitet und war dann über seine friedliebenden Nachbarn hergefallen, um schließlich die ganze Welt zu erobern.

Was zunächst irgendwie einleuchtend klingt, vor allem, wenn es einem wieder und wieder in die Ohren gepustet wird, lehnen kritische Geister inzwischen zunehmend als nicht zufrieden stellende Vereinfachung ab. Denn wer sich objektiv und unvoreingenommen mit Zeitgeschichte befaßt, dem wird anhand vieler anderer Beispiele klar, daß die Welt keineswegs nach einem dergestalt plumpen Schema funktioniert. An entscheidenden historischen Ereignissen wirken grundsätzlich viele Parteien mit. Und manchmal sind die angeblich Guten in Wahrheit auch die Bösen.

Dies ist eine Dokumentation ueber die Kriegsschuldfrage des Zweiten Weltkrieges. Es werden vom Versailler Vertrag bis zum Kriegsende 1945 alle Feldzuege behandelt und in einem neuen Licht dargestellt. Viele Fakten stammen aus dem Buch “Der Krieg der viele Vaeter hatte” von Gerd Schultze-Rhonhof. Entgegen der offiziellen Geschichtsschreibung werden hier die Friedensangebote Hitlers und auch anderer Personen thematisiert und nicht, wie ueblich, verschwiegen. Diese Dokumentation ist ein Muss fuer jeden Geschichtsinteressierten, den die wahren Hintergruende des Zweiten Weltkrieges interessieren.

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Grab

Polen gedachte des Warschauer Aufstands von 1944.

 

65 Jahre danach verneigt sich die Bundesregierung vor den polnischen Opfern des Aufstandes. Die Pflicht zur geschichtlichen Wahrheit gebietet es, auch der deutschen Opfer dieser Kämpfe zu gedenken.

Worüber heute nicht berichtet wird, ist die Tatsache, dass die polnischen Aufständischen die deutschen Soldaten  überraschend aus dem Hinterhalt und Untergrund angriffen und den Kampf auch unter Verletzung des geltenden Völkerrechts – zum Teil in deutschen Uniformen – führten. In dieser Lage hätte sich jeder Staat verpflichtet gesehen, den Aufstand niederzuschlagen.

Der Tod eines jeden Soldaten ist Anlass zum Gedenken und zur Trauer, gleich welche Uniform er trug. Auch deutsche Mütter und Frauen weinten um ihre Toten des Aufstandes.

Zum Gedenken an den Aufstand hat Polen eine Gedenkstätte errichtet. Wenn gleichzeitig die Präsidentin des Bundes der Vertrieben wegen der beabsichtigten Errichtung eines Mahnmals gegen Vertreibung in Berlin massiv attackiert und verleumdet wird, sollte man Polen darauf hinweisen, dass man diese Angriffe als unzulässige Einmischung in die inneren Angelegenheit eines andern Landes werten kann.

(nach einer Presseerklärung der GED, von Generalmajor a.D. Helmut Komossa )

„Die Kultur eines Volkes erkennt man daran, wie es mit seinen Toten umgeht”

Charles de Gaulle

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Schultze-RhonhofVor 71 Jahren stand Deutschland unmittelbar vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges – Ein Umstand, der heute Weltweit instrumentalisiert wird. Die Wahren Ursachen werden verschwiegen. Dazu hier nocheinmal der Vortrag von Generalmajor Gerd Schultze-Rhonhof zu den Kriegsursachen in voller länge!

 

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Rolf Schlierer: „Der 4. März wäre das bessere Datum“

SchliererDie Republikaner unterstützen die Forderung der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) Erika Steinbach nach einem nationalen Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung. „Die Einführung eines solchen Gedenktags ist überfällig und wird auch von den Republikanern schon seit vielen Jahren gefordert“, sagte der Bundesvorsitzende der Republikaner Rolf Schlierer. Allerdings wäre nach Auffassung der Republikaner der 4. März, der Jahrestag der 1919 von tschechischen Milizen begangenen Pogrome gegen friedlich für ihr Selbstbestimmungsrecht demonstrierende Sudetendeutsche, für ein würdiges Opfergedenken besser geeignet als der von Steinbach vorgeschlagene Jahrestag der Verabschiedung der Charta der Heimatvertriebenen vom 5. August 1950.

Es sei eine Schande für Deutschland, daß der Erinnerung an das singuläre Jahrhundertverbrechen der Austreibung der Deutschen aus ihren historischen Siedlungsgebieten in Ost- und Mitteleuropa noch immer kein nationaler Gedenktag gewidmet sei, sagte Schlierer. Gerade der 4. März als Erinnerungstag könne helfen, diese tiefe Zäsur unserer Nationalgeschichte von simplifizierenden Geschichtsklitterungen und der einseitig verabsolutierenden ausschließlichen Herleitung aus den Auswirkungen der NS-Diktatur zu lösen, um die Grundlagen für echte und wahrhaftige Versöhnung zu legen.

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Die Praesidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, spricht am Freitag (06.08.04) auf einer Pressekonferenz in Berlin. Steinbach forderte erneut Bundeskanzler Gerhard Schroeder (SPD) auf, eine neue Gesetzesregelung zur Entschaedigungsfrage  voranzubringen. Schroeder hattte am 01.08.04 zu den Gedenkfeiern anlaesslich des Warschauer Aufstands von 1944 Restitutionsforderungen von Vertriebenen gegen Polen eine Abfuhr erteilt.  Foto: Michael Kappeler/ddp Die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach (rechts im Bild), hat in Berlin die Bundesregierung aufgefordert, einen nationalen Gedenktag für die Opfer der Vertreibung einzuführen.

Die CDU-Politikerin regte als geeigneten Tag den 5. August an. Sie begründete ihren Vorschlag mit dem Hinweis, an diesem Datum vor 60 Jahren sei in Stuttgart die Charta der Heimatvertriebenen verkündet worden.

Die Verbandschefin, die wegen ihres Anspruchs auf einen Sitz im Beirat der Stiftung “Flucht, Vertreibung, Versöhnung” (gegründet Ende 2008) in Polen, aber auch bei SPD, Grünen und FDP auf massiven Widerstand gestoßen war und
im Februar auf die Kandidatur für einen Sitz im Beirat verzichtet hatte, sagte, die deutschen Heimatvertriebenen hätten mit der Charta offensiv “auf Rache und Vergeltung” verzichtet. Das Dokument widerlege alle, “die gerne vom Revanchismus der Vertriebenen sprechen”.

Erika Steinbach erinnerte an eine Entschließung des Bundesrates vom Juli 2003, in dem die damalige Bundesregierung aufgefordert wurde, den 5. August als Gedenktag für die Opfer von Vertreibung zu erklären. “Diese Forderung des Bundesrates ist noch offen”, erklärte sie. Am Donnerstag wird in Stuttgart der BdV in einem Festakt der Charta gedenken.

Auch nach dem Verzicht Steinbachs auf einen Sitz im Beirat der Stiftung, die an das Schicksal von Millionen Vertriebenen in Europa und besonders an die
Flucht und Vertreibung von rund 15 Millionen Deutschen am Ende des Zweiten Weltkriegs erinnern soll, hat sich der Streit um die Personalpolitik des BdV

nicht erledigt:  Die Entsendung von Hartmut Saenger ( stellvertretender    BdV-Landesvorsitzender in Hessen)in den Stiftungsrat stößt auf Kritik.

Linke selbsternannte Experten werfen ihm “Revachismus” vor. So   z.B.  der  “Außenpolitikexperte” der SPD-Bundestagsfraktion, Dietmar Nietan.

In der “Preußischen Allgemeinen Zeitung” hatte Saenger vor einem Jahr Polen, den geschichtlichen Tatsachen folgend England und Frankreich eine Mitschuld     am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs gegeben. Dies aber ist für unsere   “Bundestags-besserwiserle”  unerträglich.

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Reichspräsident Paul von Hindenburg starb am 2. August 1934
Von Hans-Joachim von Leesen

 

Hindenburg_Tannenbergdenkmal_

Am 4. Juni 1934 bringt ein Sonderzug den Reichspräsidenten Paul von Beneckendorff und von Hindenburg aus Berlin auf sein Gut Neudeck in Westpreußen. Es geht dem 86jährigen nicht mehr gut. Er hatte über Herzbeschwerden geklagt. Eine notwendige Operation war wegen des fortgeschrittenen Alters nicht mehr ratsam. Bis zum letzten Tag hatte er seine Dienstgeschäfte wahrgenommen, aber in Neudeck würde er mehr Ruhe und Pflege finden.

Am 30. Juli trifft Adolf Hitler, der seit einem halben Jahr das Amt des Reichskanzlers wahrnimmt, mit dem Flugzeug in Neudeck ein, um sich von dem sterbenden Generalfeldmarschall und Reichspräsidenten zu verabschieden, der auch seinerseits den Wunsch geäußert hatte, den Reichskanzler noch einmal zu sprechen. Sie führen ohne Zeugen ein längeres Gespräch. In den letzten Tagen lebt Hindenburg in der medizinischen Obhut von Geheimrat Professor Ferdinand Sauerbruch. Am 2. August 1934 sinkt die Präsidentenflagge auf Gut Neudeck auf halbmast.

Paul von Hindenburg wurde zweimal vom Volk gewählt

Paul von Hindenburg war nach dem Ersten Weltkrieg in das Amt des Reichspräsidenten gewählt worden, das einzige Staatsoberhaupt übrigens, das in der Weimarer Republik vom Volke gewählt worden war, das erste Mal 1925 im zweiten Wahlgang als Kandidat der Deutschnationalen Volkspartei, der rechtsliberalen Deutschen Volkspartei und der Bayerischen Volkspartei, das zweite Mal 1932, diesmal nominiert von der SPD und der katholischen Zentrumspartei. Als diese beiden an ihn herantraten, wehrte er ab und wies auf sein hohes Alter. Reichskanzler Brüning vom Zentrum wies aber darauf hin, daß bei seiner Weigerung in Ermangelung eines volkstümlichen Kandidaten der bürgerlichen Parteien Hitler oder Göring zum Staatsoberhaupt gewählt werden könnten. So erklärte sich Hindenburg bereit und gewann im zweiten Wahlgang. Die Sozialdemokraten setzten auf ihn, weil er sich als zuverlässig verfassungstreu erwiesen hatte, obgleich er in seinem Herzen sicherlich eher der Monarchie zuneigte.

Daß die parlamentarische Demokratie funktionsunfähig wurde, daran hatte der Reichspräsident keinen Anteil, wohl aber die Parteien, an der Spitze die SPD. Sie stürzte 1930 ihren Reichskanzler Hermann Müller, weil sich die Parteien nicht über die Höhe der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung einig werden konnten, und verhinderte fast drei Jahre lang parlamentarische Mehrheiten, um einen neuen Reichskanzler zu wählen. Und das inmitten der Weltwirtschaftskrise, die die Arbeitslosenzahlen in die Höhe und die deutsche Wirtschaft in den Abgrund trieb!

So blieb dem Reichspräsidenten, der die ihm vorgelegten Staatsstreichpläne des Reichskanzlers von Papen wie auch dessen Nachfolger, des General von Schleicher, als Verfassungsbruch ablehnte, nichts anderes übrig, als Adolf Hitler als einzigen Kandidaten zum Kanzler zu ernennen, der im Reichstag eine parlamentarische Mehrheit erreichen konnte. Diese Zwangslage, in die ihn nicht zuletzt die SPD gebracht hatte, dem Reichspräsidenten zum Vorwurf und als Begründung für die heutigen Diffamierungen mit Umbenennungen von Straßen und Schulen zu machen, überschreitet die Grenze zur Infamie.

„Hervorragend tüchtiger Generalstabsoffizier“

Die Kräfte, die heute die Erinnerung an den Generalfeldmarschall und Reichspräsidenten beseitigen wollen, können sich mit ihren Vorwürfen nicht auf die wissenschaftliche Forschung berufen. Man weiß längst, daß Hindemburg nicht nur von überragender Intelligenz war, sondern sich auch durch Charakter und Willensstärke auszeichnete. Natürlich war er kein „moderner“ Menschentyp; er war bis auf den Grund seiner Person konservativ und ruhte im Wertesystem seiner Zeit. Mit 28 Jahren wurde er 1875 auf drei Jahre nach Berlin kommandiert, um in die „Kriegsakademie“ aufgenommen zu werden. Sie sollte für den Dienst im Generalstab vorbereiten; Offiziere, die im Dienst besonders aufgefallen waren, sollten in der „Kriegsakademie“ zu gebildeten, selbständig denkenden und handelnden Führern erzogen werden. Am Ende dieses Studiums, das er mit der Note „sehr gut“ abschloß, wurde ihm in der geheimen Beurteilung bestätigt, er werde „überall Vortreffliches leisten“ und eigne sich „vorzugsweise für eine Kommandierung zum Generalstab“. Generalquartiermeister Graf Waldersee, Nachfolger des „großen Schweigers“ Helmuth von Moltke als Chef des Generalstabes, urteilte 1887 über den 39 Jahre alten Major von Hindenburg, er sei ein „hervorragend tüchtiger Generalstabsoffizier“ und eigne sich schon jetzt zum Chef des Generalstabes.

Es war also kein Zufall, daß Hindenburg, der 1911 seinen Abschied erbeten hatte und als Pensionär in Hannover lebte, 1914 zum Oberbefehlshaber der 8. Armee in Ostpreußen ernannt wurde, nachdem es der russischen Armee dank ihrer starken Überlegenheit gelungen war, weite Teile von Ostpreußen zu erobern. Ihm und seinem Generalstabschef Erich Ludendorff gelang es, innerhalb kürzester Zeit die beiden russischen Armeen zu vernichten und Ostpreußen zu befreien. Der bis dahin in Deutschland unbekannte Offizier, im November zum Generalfeldmarschall befördert, wurde in den Augen der Deutschen zum Retter auch in schwierigsten Notlagen. Der so errungenen Popularität verdankte er auch die Erfolge, als er sich den Wahlen zum Reichspräsidenten stellte.

Er war auch 1933 keineswegs altersschwach

Frühere Anwürfe, nach denen Hindenburg nichts als ein mittelmäßiger und dazu noch unpolitischer Offizier gewesen sei, konnten wissenschaftlich  keine Bestätigung finden. Eine neuere umfangreiche Hindenburg-Biographie des 49jährigen Inhabers des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität Stuttgart, Wolfram Pyta, bestätigt hingegen, daß der Reichspräsident „nie eine Marionette“ in der Hand anderer war; sehr wohl habe er politische Grundsätze gehabt, die er mit Nachdruck verfolgte. Für ihn war die größte Sorge, daß nach dem verlorenen Weltkrieg auch angesichts des in aller Schärfe aufgeflammten Klassenkampfes die Einheit des Deutschen Reiches gefährdet werden könnte.  Pyta vertritt die Ansicht, daß Hindenburg stärker als Politiker denn als Militär gewirkt hat und das nicht zuletzt aufgrund des Charismas, das ihn umgab. „Er hatte stets einen sicheren Instinkt für Macht, für Herrschaft, übrigens auch für Geschichtspolitik, und er war auch 1933 keineswegs altersschwach“, so Pyta.

Wohl überall in Europa wäre eine Persönlichkeit wie der vor 75 Jahren gestorbene Generalfeldmarschall und Reichspräsident von Hindenburg eine allgemein verehrte historische Gestalt. Nachdem die Sarkophage Hindenburgs und seiner Gemahlin von der Wehrmacht 1945 rechtzeitig vor der Roten Armee aus dem ostpreußischen Tannenberg-Denkmal in ein thüringisches Salzbergwerk in Sicherheit gebracht werden konnten, wurden sie dort von der US-Armee entdeckt und nach Marburg gebracht. Dort fanden sie in der St. Elisabethkirche ihren würdigen Platz.

Quelle:
JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co., Geschichte, JF 31-32/09, 2.08.2009,
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5c916969d39.0.html

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Ebert„Deutschösterreich muß mit seinem Mutterland für alle Zeiten vereinigt werden. Unsere Stammes- und Schicksalsgenossen dürfen versichert sein, daß wir sie im neuen Reich der deutschen Nation mit offenen Armen und Herzen willkommen heißen. Sie gehören zu uns, und wir gehören zu ihnen.“

Friedrich Ebert (SPD) auf der ersten Sitzung der Deutschen Nationalversammlung, 6. Februar 1919

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