Fotobuch-2010 15.08.2010 10-13-08.2010 10-13-9 Eine ökologische Katastrophe findet zur Zeit in Ostpreußen statt.  Zunächst einige Worte zum Kurischen Haff:

Das Kurische Haff hat als Binnengewässer süßes Wasser. Es ist 98 km lang und wird bis zu 45 km breit. An manchen Stellen ist es sehr flach; oft erreichen die Sandbänke sogar die Wasseroberfläche (Schweinsrücken bei Schmelz). Die Fischer können mit ihren Netzstangen auch ganz bequem den Grund erreichen.

Den auf dem Haff verkehrenden Dampfern wird eine Fahrtrinne freigehalten. Diese Dampfer vermitteln Sommer über den Verkehr zwischen Memel und den Nehrungsorten; sie fahren auch nach Ruß, Tilsit und die Memel hinauf bis zu dem benachbarten Litauen. Ein für alle Fahrzeuge gefährtliche Stelle ist die Windenburger Ecke.

Der nördliche Teil des Haffes heißt Memeler Tief. Diese ist an seiner schmalsten Stelle nur 400 m breit. Zu beiden Seiten des Tiefs sind 2000m lange Molen, die die Ausfahrt in die See vor Versanden schützen (1922).

Aus dem Haffgrunde wurde bis zum Jahre 1890 von der Firma Stantien und Becker bei Schwarzort Bernstein gebaggert, in manchen Jahren bis zu 75.000 kg. Seit dieser Zeit hat der preußische Staat das Recht zum Baggern nicht mehr verpachtet, obwohl noch viel Bernstein im Haffgrunde liegen soll. Jetzt (1922) hat das Memelgebiet die Bernsteingewinnung einer Aktiengesellschaft übertragen, die gegenwärtig Baggerungsversuche unternimmt. Bei starker Strömung, besonders zur Zeit des Eisganges, reißt das Wasser den Bernstein mit und trägt ihn bis in die See hinein, wo er dann durch starke Westwinde mit dem auch aus dem Seegrunde stammenden Bernstein zusammen an den Strand geworfen wird.

Quelle: MEYER, Richard: Heimatkunde des Memelgebiets, Memel 1922, S.27-29.

Heute aber ist das einst so Fischreiche Gewässer in größter Gefahr. Aber sehen Sie selbst!

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Ebert„Deutschösterreich muß mit seinem Mutterland für alle Zeiten vereinigt werden. Unsere Stammes- und Schicksalsgenossen dürfen versichert sein, daß wir sie im neuen Reich der deutschen Nation mit offenen Armen und Herzen willkommen heißen. Sie gehören zu uns, und wir gehören zu ihnen.“

Friedrich Ebert (SPD) auf der ersten Sitzung der Deutschen Nationalversammlung, 6. Februar 1919

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Lüder Gerken, Vorstand Centrum für Europäische Politik, CEP:

„Der Euro wird zu einer Weichwährung, die Stabilitätsgemeinschaft, die die Eurozone einmal ausmachte, zu einer Schuldengemeinschaft.“

Hans-Werner Sinn, Vorstand Ifo-München:

„Unter dem Deckmantel der Krise zwingen die europäischen Schuldnerländer Deutschland in die Transferunion. Weil die Kapitalmärkte den Schuldnern kein Kapital mehr geben, tun es jetzt die anderen EU-Staaten. Die Regulierungsfunktion der Kapitalmärkte, die darin besteht, daß unsolide Schuldnerländer höhere Zinsen zahlen müssen, wird durch solche Maßnahmen außer Kraft gesetzt. Die neue Politik der EU steht in diametralem Gegensatz zum deutschen Interesse, weil sie darauf hinausläuft, allen Ländern Europas die gleichen Zinsen zu verschaffen. Sie verlängert die Phase des Kapitalabflusses aus Deutschland, die mit einem künstlichen Boom in den Schuldnerländern und einem Abschlaffen Deutschlands verbunden war.“

Clemens Fuest, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats des BFM:

„Die Euro-Staaten haben gerade die Grundregeln der Währungsunion außer Kraft gesetzt. Sie muß sich nun neu erfinden. Es darf keine Solidarhaftung auf Dauer geben, jedenfalls keine unbegrenzte. Wichtig wäre es, für überschuldete Staaten als ultima ratio statt eines ,Bailout’ eine Umschuldung vorzusehen.“

Peter Bofinger, Mitglied Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung:

„Die Rettungsaktion folgt der gleichen Logik wie bei der Bankenrettung mit dem Finanzmarktstabilisierungsgesetz 2008… Allerdings muß es für alle Länder des Euro-Raums möglichst bald klare, transparente Verpflichtungen zur Konsolidierung geben. Zugleich braucht der Währungsraum zielführende Sanktionen für Stabilitätssünder, zum Beispiel die Möglichkeit, daß die Kommission ein Land zu Steuererhöhungen verpflichtet kann.“

Ansgar Belke, Forschungsdirektor des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung:

„Die Märkte feiern die Rettungsaktion. Aber mittel- bis langfristig werden wir es mit höherer Inflation zu tun bekommen. Was wir bräuchten, wäre ein strukturiertes Insolvenzverfahren für Staaten. Es muß möglich werden, daß Länder auch pleitegehen, ohne daß es anderen Ländern gravierend schadet.“

Karl Albrecht Schachtschneider, Staatsrechtler:

„Der Euro ist gescheitert. Was jetzt gestaltet wird, ist etwas völlig anderes. Das ist wiederum eine Währungsunion, die auch das Wort Euro beibehält, aber die Konzeption der Währungsunion und der Stabilitätsgemeinschaft ist verlassen, jetzt wird es eine Schadensgemeinschaft, eine Inflationsgemeinschaft… Das ist eine schwere Verletzung der Bürger, denn deren Vermögen und deren Einkommen werden geschmälert. Wir können nicht damit rechnen, daß Pensionen, Renten und Transfereinkommen angeglichen werden.“

Wolfgang Franz, Mitglied des „Weisenrats“ der dt. Bundesregierung in wirtschaftspolitischen Fragen:

„Jetzt muß aufgeräumt werden, um zu verhindern, daß die Euro-Zone zu einer Transfergemeinschaft wird. Das kann Deutschland nicht stemmen, wir tun uns schwer, unseren innerdeutschen Finanzausgleich zu leisten. Bei einigen Maßnahmen bekomme ich schon Bauchschmerzen. Die Europäische Zentralbank darf ihre politische Unabhängigkeit nicht aufgeben. Die ist in Gefahr, wenn sie auf Geheiß der Regierungen auf Dauer marode Staatsanleihen aufkauft.“

Thomas Meyer, Chefvolkswirt der Deutschen Bank

„Der ganzen Rettung fehlt ein wichtiger Mechanismus, der eine Staatspleite so gestaltet, daß sie nicht das ganze Finanzsystem gefährdet. Denn manche Staaten, deren Anleihen die Zentralbank jetzt kauft, könnten trotz aller Stützung in die Pleite gehen. Der dann drohende Forderungsverlust würde bei den Notenbanken des Euro-Systems zu Abschreibungen führen. Dann müßten die Regierungen entweder Kapital nachschießen und die Verluste ausgleichen.“

Quelle: Presseaussendung der FPÖ

Zur Europroblematik bezieht der österreichische  FPÖ-Bundesparteiobmann Heinz-Christian

Strache in einer Pressekonferenz  wie folgt Stellung:

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RosenkranzZum Auftakt für den Wahlkampf zur Bundespräsidentenwahl 2010 war Barbara Rosenkranz auch einen Tag in Kärnten. Uwe Scheuch und die Freiheitlichen in Kärnten sicherten ihr die volle Unterstützung zu.

Sehen Sie hier die Video-Berichterstattung!

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Benes-DekreteJene leidgeprüften Altösterreicher aus dem Sudetenland, die das Glück hatten, nach der Vertreibung  in ihrem Vaterland wieder eine neue Heimat gefunden zu haben, registrierten vor wenigen Wochen mit Stolz und Dankbarkeit die klaren Worte von Bundespräsident Heinz Fischer, der die Beneš-Dekrete als “schweres Unrecht” bezeichnet hatte, das von anderen europäischen Staaten nicht legalisiert worden sei.     

Die Antwort der Regierungschefs der Vertreiberstaaten Tschechien und Slowakei ließ – wie seit 65 Jahren – nicht lange auf sich warten. Bei ihrem Treffen am 30.3.2010, das demonstrativ in der Villa des ehemaligen tschechoslowakischen Präsidenten Edvard Beneš im südböhmischen Sezomovo Usti/Alttabor stattfand, erklärten die Premierminister Jan Fischer und Robert Fico neuerlich, daß die Beneš-Dekrete unabänderlicher Bestandteil der Rechtsordnungen beider Staaten seien und nicht zur Diskussion stünden.

Damit  bekräftigen sie ein weiteres Mal die unglaubliche Tatsache, daß zwei demokratische Staaten, die beide der europäischen “Wertegemeinschaft” angehören, unbehelligt an völkerrechtswidrigen Gesetzen festhalten können, auf deren Grundlage ein Genozid an Millionen Menschen, der Raub ihres gesamten Eigentums sowie die Ermordung tausender wehrloser Zivilisten stattgefunden hat.

Gerade die EU und ihre Gründerstaaten, die sonst überall auf der Welt gegen die Verletzung  von Menschenrechten auftreten, tolerieren in ihrem Kerngebiet eines  der abscheulichsten Menschheitsverbrechen der Nachkriegszeit und setzen damit die Glaubwürdigkeit ihrer ethischen Maßstäbe aufs Spiel. (Der Autor ist der Redaktion bekannt)

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In der heutigen “Kleinen Zeitung” wird (2 Monate verspätet) über ein Treffen von FPÖ-Chef HC Strache mit dem türkischen Botschafter Kadri Ecvet Tezcan berichtet:
“Strache baut nun Beziehung zum Islam auf”
Strache lobte die Türken, die “fleißig als Arbeiter” in Österreich arbeiteten – In der Regel habe es auch keine Integrationsprobleme gegeben. Nur in der dritten Generation gebe es nun Probleme, so Strache, der mehr Bildung für die jungen türkischstämmigen Menschen empfahl.
Er wolle ein paar Dinge klarstellen, wird Strache zitiert: “Ich habe Respekt vor jeder Kultur und gerade vor der türkischen Kultur. Ein tolles Land. Ein herausragendes Land mit einer tollen Kultur und stolzen Menschen. Ein Land, das gerne von Österreichern besucht wird”. Österreich wolle selbstverständlich eine tiefgreifende Partnerschaft mit der Türkei.
Und “Der Islam ist eine der großen Weltreligionen und verdient den größten Respekt und die größte Anerkennung”. Die sehr vielen islamischen Gebetshäuser in Österreich seien kein Problem und eine Selbstverständlichkeit. Wenn man viel miteinander rede, könne man auch Vorurteile ausräumen.
Nach dieser moderaten Aussage “ist man neugierig, wie sich Strache in Zukunft gegenüber den Muslimen und den Türken verhalten wird” kommentierte die türkische Zeitung Yeni Vatan Straches Aussagen. Ganzer Artikel…
Aussagen wie “Islam verdient den größten Respekt und die größte Anerkennung” erzeugt wohl Erklärungsbedarf – mit Respekt umgehen: JA;  aber welchen Islam soll größte Anerkennung geschenkt werden? Gänzlich vergessen wurde die “gesteuerte” Islamisierung Europas anzusprechen!
Ansonsten wurden im Artikel einige Textpassagen aus dem Zusammenhang gerissen, (“wir dürfen nicht im eigenen Land zur Minderheit werden”,…)
daher hier die vollständige Pressekonferenz:

Es gab schon klarere und mutigere Aussagen von FPÖ-Chef (Aug. 2009):

Quelle: SOS-HEIMAT

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HC FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache über die unglaublich plumpe und dilettantische Tonspur Manipulation beim offiziellen ORF-Video über die Vorgänge in Wiener Neustadt. (wir berichteten)

Die ORF-Nazi-Statisten (rechtsextreme Skinheads) sind großflächig verdeckt, sodass man nicht erkennt, ob die Lippenbewegungen mit dem Ton übereinstimmen. Bei der entscheidenden Szene schreien und pfeifen plötzlich wieder linksextreme Gegendemonstranten, obwohl diese zum Zeitpunkt des Vorfalls schon längst nicht mehr da waren. Weiter waren die Provokateure mit Ansteckmikrofonen verkabelt, sodass es zumindest drei Tonspuren der Vorkommnisse geben muss. Den Behörden wurde bislang nur der Ton des “offiziellen” ORF-Videos übergeben, welcher anscheinend immer wieder zwischen den einzelnen Mikrofonen wechselt.

Der ORF-Redakteur Eduard Moschitz hat die Nazi-Statisten immer wieder aufgefordert etwas zu sagen. Der von mehreren Anwesenden bestätigte “Sieg Heil”-Sager, der von mindestens 8 Zeugen polizeilich protokolliert wurde ist in der manipulierten Tonspur des ORF nicht zu hören.

 

Zitate aus den Einvernahmeprotokollen der ORF-Nazi-Statisten:

“Ed (Anm.: Moschitz) trug uns auf, uns möglichst aggressiv und Strache gegenüber beleidigend zu verhalten. Ed sagte uns zu, uns für einen “Sieg-Heil”-Ruf 80 Euro Prämie zu bezahlen, dies zusätzlich zu den 100 Euro, die wir für jeden Drehtag bezahlt bekommen.” “Ed sagte sinngemäß, “sagt es einfach, das andere bereden wir dann nachher”. Daraufhin sagte ich “Sieg Heil” in die Kamera.”
Und weiter: “Wir gingen dann mit Ed in ein naheliegendes Lokal und tranken dort ein Bier. Ed war total aufgeregt und sagte zu uns, dass wir ihn schützen und die Schuld auf uns nehmen sollen. Er bot uns dafür auch einen dementsprechenden Preis, dessen Höhe jedoch erst später konkret besprochen werden sollte.”
Über den 12. März 2010, heißt es: “Wir waren Vormittag zunächst beim AMS, danach fuhren wir zu einem Shop, der rechte Sachen verkauft. Wenn ich wir sage, meine ich meinen Freund, Ed, einen Kameramann und einen Tontechniker und mich. Ed gab vor dem Shop an meinen Freund 50 Euro und trug ihm auf, etwas zu kaufen. Mein Freund kaufte sich zwei Leibchen mit rechten Symbolen, ein Feuerzeug mit der Aufschrift Ehre und Vaterland und eine Fahne mit Adler und Kreuz. Ed nahm für einen anderen noch ein Häferl mit einem deutschen Kreuz mit. Gegen 15.20 Uhr fuhren wir dann nach Wiener Neustadt.”
Weiter: “Ed sah dann eine Frau, welche ein Plakat mit der Aufschrift “Wir sind Österreicher – keine Nazis” bei sich hatte. Ed sagte zu den anderen, dass sie auch solche Plakate machen sollen. Alle gingen in ein Papiergeschäft und kauften Papier und einen Eddingstift und schrieben Slogans auf die Plakate.” Einer der Slogans lautete “Ihr seid Dreck”. Mit diesen Plakaten schickte sie Ed zu den Linken, welche sich sehr darüber aufregten. Diese Aktion wurde natürlich wieder gefilmt.
“Zu einem der anderen sagte Ed auch noch sinngemäß “Sag Sieg Heil zu ihm”. Dieser schaute zuerst ungläubig, wiederholte nochmal leise “Sieg Heil”. Als Strache dann bei ihnen war, sagte der andere “Sieg Heil”. Ich hörte diesen Ausspruch nur einmal. Danach gab es eine Diskussion zwischen Strache und Ed.”

Das “offizielle ORF-Video gibt’s hier:

ORF

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glatze Der ORF hat sich als linker manipulativer Agitator erwiesen. Statt einer sachlichen Berichterstattung betreibt der ORF eine linke Hetze mit gefälschten Fakten.  Der neueste Fall wir soeben aus Wien gemeldet.

Der FPÖ-Bundesparteiobmann (Vorsitzende) HC Strache sprach heute in Wiener Neustadt bei der Abschlussveranstaltung zur niederösterreichischen Gemeinderatswahl vor rund 500 begeisterten Bürgern. Nach der Veranstaltung kam es aber zu einem ungeheuerlichen Vorfall.

Nach seiner Rede ging HC Strache wie immer zu den Bürgern, um Autogramme zu geben, sich mit den Menschen fotografieren zu lassen und mit ihnen zu reden. Dabei bemerkte er, dass er von einer Kamera begleitet wurde, konnte allerdings nicht erkennen, von welchem Sender diese kam. Während Strache Autogramme gab, versuchte ein seltsam agierender Herr ihn mit eigenartigen Fragen zu provozieren, wie etwa, ob es ihn "freut, dass Sie von den Rechtsradikalen den größten Applaus bekommen", worauf der FPÖ-Obmann erwiderte, dass er keine Rechtsradikalen sehe, sondern ausschließlich Linksextremisten, die versuchten, die Veranstaltung zu stören und teilweise gewalttätig seien. Der Mann, der sich später als der ORF-Redakteur Eduard Moschitz entpuppte, gab weiter provozierende Wortspenden von sich und sprach von "Leuten mit Glatze", die anwesend seien, obwohl dies zu diesem Zeitpunkt nicht der Fall war.

Als Strache weiter durch die Menge ging und sich mit den Bürgern fotografieren ließ, traf er allerdings drei glatzköpfige Personen, die zu ihm meinten: "Die Kamera ist unser Foto." Strache drehte sich daraufhin mit der Bemerkung, dass dies wohl nicht gehe, um und schrieb für andere Leute Autogramme. Währenddessen trat Moschitz zu den drei Glatzköpfigen und forderte sie wörtlich auf: "Sagts es endlich!" Woraufhin einer der drei Skinheads "Sieg Heil" rief.

Strache, der sich umgedreht hatte, sagte daraufhin zu Moschitz: "Das habe ich gehört. Sie haben diese Leute herbestellt." Der FPÖ-Obmann bestand darauf, dass die Polizei die Daten aufnahm, und erklärte, dass er Anzeige erstatten will. Offenbar handelte es sich um einen Agent provocateur, der Leute aus der Neonazi-Szene kennt und zu der Veranstaltung bestellt hat.

Bei der Aufnahme der Personalien stellte sich dann heraus, dass es sich um Eduard Moschitz handelte, von der ORF-Redaktion "Am Schauplatz". Dieser hat also mit schmutzigsten Manipulationsmethoden drei Neonazis hingestellt und alles so vorbereitet, dass sie Nazi-Parolen von sich geben, die er dann dokumentiert. Moschitz hat auch zugegeben, dass er die drei Skinheads kennt und sie schon einige Tage begleitet. Nach dem Verbotsgesetz hat er sich zum Mittäter gemacht. Die FPÖ wird am Montag eine Anzeige einbringen und auch den ORF-Publikumsrat damit befassen.

Strache zeigte sich über diesen Vorfall zutiefst erschüttert. "Hier soll offenbar eine manipulative Schmutzkübelkampagne gestartet werden, die der ORF professionell zu organisieren versucht. Mit Ausnahme der drei vom ORF-Redakteur mitgebrachten Neonazis haben sich lauter anständige Bürger bei der Veranstaltung befunden. Diese Methoden des ORF sind zutiefst widerlich und erinnern an totalitäre Systeme. Zum Glück habe ich gehört, wie Moschitz die Skinheads motivierte, sonst wären diese abscheulichen Manipulationsmethoden unentdeckt geblieben."

ORF-Informationsdirektor Oberhauser kommentierte die Angelegenheit zurückhaltend. "Ich gehe davon aus, dass in diesem Zusammenhang alles journalistisch korrekt abgelaufen ist. Die von der FPÖ geäußerten Vorwürfe werden genauestens untersucht und sauber aufgeklärt werden", betonte Oberhauser am Samstag.
Vor einigen Tagen war die FPÖ mit einer anderen Beschwerde gegen den ORF bereits erfolgreich. In einem "Zeit im Bild"-Beitrag sei eine "unzulässige Nähe" einer FPÖ-Politikerin zu einer rechtsradikalen Website hergestellt worden, entschied der Bundeskommunikationssenat. Mehr dazu im Link unten

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